TuS Germania Lohauserholz: Trainer Scheffler bleibt

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Michael Scheffler

HAMM - Die Verhandlungen dauerten nicht viel länger als einen Wimpernschlag. Ein kurzer Händedruck des Sportlichen Leiters Dirk Köhler, und danach war die Zusammenarbeit zwischen Fußball-Bezirksligist TuS Germania Lohauserholz-Daberg und Trainer Michael Scheffler für eine weitere Saison besiegelt.

Und das, obwohl die Mannschaft derzeit noch mitten im Abstiegskampf steckt. Ganze zwei Punkte beträgt der Vorsprung des Tabellenelften auf den ersten Abstiegsrang – für Köhler jedoch kein Grund, sich Gedanken zu machen. „Wir holen ja noch Punkte. Da gibt es andere Vereine, denen geht es wesentlich schmutziger“, ist er sich sicher. „Und mit Scheffi passt es bei uns einfach. Wenn er keine goldenen Löffel klaut,

dann kann der noch viele Jahre bei uns bleiben.“

Jetzt wird der Coach erst einmal in seine vierte Saison im Hammer Westen gehen. Und bevor er auf die kommende Spielzeit blickt, weiß Scheffler, dass zunächst die Hausaufgaben in der laufenden zu machen sind. „Erst einmal müssen wir in diesem Jahr die Klasse halten“, sagt der Coach. „Aber es ist ja auch nicht so ganz überraschend, dass wir derzeit nicht den ganz großen Abstand nach unten haben. Uns haben ja viele gestandene Bezirksligaspieler verlassen, und der Kader wurde überwiegend aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt. Aber dass wir mit 27 Punkten noch so weit unten stehen, ist schon ein wenig komisch.“

Sollte es mit dem Klassenerhalt klappen, sind bereits einige Verpflichtungen für die kommende Saison getätigt, mit denen wir „schon um Platz sechs bis acht spielen wollen“, so Scheffler. „Wir werden unseren Kader, der derzeit nur aus 15 Spielern besteht, punktuell auf 18, 19 Mann aufstocken und verstärken. Dazu kommen noch ein paar gute Jungs aus der A-Jugend.“

Dass es mit der Bekanntgabe der weiteren Zusammenarbeit des Vereins mit Scheffler überhaupt so lange gedauert hat, liegt daran, dass am vergangenen Freitag erst einmal ein neuer Abteilungsvorstand gewählt werden musste. „Eigentlich hatten wir Ende des letzten Jahres schon besprochen, dass wir zusammen weitermachen“, sagt Scheffler. „Aber wenn ein anderer Vorstand gekommen wäre, hätte man ja wieder reden müssen.“ Doch die neue Führungsriege setzt sich wie erwartet zusammen. Sportlicher Leiter bleibt Dirk Köhler, der sich freut, „dass wir die Arbeit im Verein jetzt auf mehrere Schultern verteilt haben, weil wir im Zuge des Zusammenschlusses die etwas antiquierte Abteilungsstruktur ein wenig verändern wollten“.

Neben Köhler werden noch fünf weitere Vorstandsmitglieder für die Aufgaben des Vereins verantwortlich zeichnen. Neuer Abteilungsleiter ist demnach Rene Kunsleben, der sich zudem gemeinsam mit Köhler um die Belange der ersten und zweiten Mannschaft, also den Leistungsbereich, kümmern wird. Für die dritte bis sechste Mannschaft wird Torsten Skerra verantwortlich sein, sein Vertreter ist Michael Zahorodnyi. Neuer Schriftführer ist Mario Bürger, der für den Spielbetrieb verantwortlich sein wird. Zur Seite steht ihm Karl-Heinz Bürger als sein offizieller Stellvertreter.

Auch in der zweiten Mannschaft wird es ab der kommenden Serie eine Veränderung geben. Trainer Alexander Vojnovski wird aus privaten Gründen sein Amt nicht weiter ausüben. Für ihn wird Jörg Fiebig, der bislang die A-Junioren trainierte, nachrücken. „Das macht Sinn, weil aus der Jugend 15 bis 20 Spieler in den Seniorenbereich kommen werden und Jörg sie ja schon sehr gut kennt“, sagt Köhler, der in naher Zukunft auch einen neuen Coach für den ältesten Nachwuchs präsentieren wird. Zwei Kandidaten gibt es derzeit, doch wie bei den neuen Spielern „gebietet es die Fairness, dass wir auch hier keine Namen nennen.“ - güna

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