Rhynern II verliert 1:3 gegen Westönnen

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Auch Dominik Sowa gelang es nicht, dem Spiel nach vorn Impulse zu geben.

WESTÖNNEN - „Wir haben völlig zurecht verloren“, nahm Thomas Schneider, Trainer des Bezirksligisten Westfalia Rhynern II, nach der 1:3 (1:2)-Niederlage bei Rot-Weiß Westönnen kein Blatt vor den Mund.

„Wir haben es die gesamte Spielzeit versäumt, den Ballbesitz in Torchancen umzumünzen. Zwei magere Chancen bei 80 Prozent Ballbesitz in der zweiten Halbzeit sind einfach zu wenig.“ Die Schneider-Elf war noch gar nicht richtig auf dem Platz, da lag sie auch schon mit 0:1 hinten. Nach einem Freistoß aus halblinker Position war Michael Heinz am langen Pfosten zur Stelle und schoss zur 1:0-Führung (8.) ein. Und auch beim 2:0 sah die Hintermannschaft der Westfalia nicht gut aus. Kevin Nicolai nahm einen langen Ball in den Rücken der Abwehr an und ließ Nils Offermann im Tor keine Chance. „Unsere Innenverteidigung war bei beiden Toren nicht im Bild“, sagte Schneider. „Das ist aber auch kein Wunder, schließlich haben Maximilian Wagener und Tim Neumann zuletzt wenig Spielpraxis gehabt.“ Der erste richtig gute Angriff der Gäste führte zum Anschlusstreffer. Kevin Messner setzte sich auf der rechten Seite durch, spielte Andrei Lorengel frei, der auf quer auf Marvin Michler ablegte, und der schob den Ball zum 2:1 (34.) ein.

Nach der Pause drehte die Westfalia mächtig auf, war immer wieder in Ballbesitz, doch es gelang ihr nicht klare Torchancen herauszuspielen. „Wir waren im Spiel nach vorne einfach zu behäbig“, kritisierte der Trainer. „Und in den entscheidenden Situationen waren wir außerdem nicht zielstrebig genug.“ Da hatten die Gastgeber der Schneider-Elf etwas voraus. In der Nachspielzeit nahm Steffen Eschmann aus 16 Metern Maß und schoss zum 3:1-Endstand (90+3) ein. „Jetzt rücken die Mannschaften in der Tabelle wieder näher zusammen“, nahm Schneider die Niederlage gelassen hin. - hvw

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