Klare Verhältnisse

Rhynern II siegt 5:0 gegen Warendorf

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Bezirksligist Westfalia Rhynern II hatte beim deutlichen 5:0-Erfolg über die Warendorfer Sportunion keine Mühe.

HAMM - „Ich habe ein gutes Gefühl“, strahlte Thomas Schneider, Trainer des Bezirksligisten SV Westfalia Rhynern II, vor der Partie gegen die Warendorfer Sportunion (WSU) Optimismus aus. Und sein Gefühl ließ ihn nicht im Stich. Mit 5:0 (2:0) schickten Schneiders-Männer die Gäste auf die Heimreise.

„Wir haben in der vergangenen Woche sehr gut trainiert, deshalb war ich mir sicher, dass wir ein gutes Spiel abliefern werden“, erklärte der Trainer. Die Ausgangslage war klar. Die WSU reiste als Tabellenelfter an und war vorrangig darum bemüht, nicht viel zuzulassen. Deshalb hatte Schneider seinen Spielern eingeschärft früh zu attackieren und mit Tempo in die Spitze zu spielen.

Bis zur 20. Minute hielten sie sich an die Vorgaben, doch Torchancen waren Fehlanzeige. Zwar lief der Ball schnell und sicher durch die eigenen Reihen, doch der letzte Zug zum Tor fehlte genauso wie Schüsse aus der Distanz. Für zehn Minuten verloren die Platzherren den spielerischen Faden, Grund war das ungenaue Spiel mit vielen Fehlpässen. Die WSU verschaffte sich zwar etwas Luft, war vor dem Tor aber zu harmlos. Die einzige Chance der Gäste vergab Mittelstürmer Pavel Borisov als er nach Flanke von Dennis Bonin den Ball am langen Pfosten vorbeischoss (36.). Das war der Weckruf für die Schneider-Elf. Das 1:0 (38.) erzielte Sebastian Jakob nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Andrei Lorengel. Das 2:0 (41.) steuerte Kevin Messner mit einem Flachschuss vom rechten Strafraumeck bei.

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In der zweiten Halbzeit spielte nur noch eine Mannschaft: die Westfalia. Während die Gäste ihr Heil in langen Bällen suchten, ließ sie Ball und Gegner laufen. Schneider hatte in der Pause mehr Tempo und schnelleres Umschalten gefordert, und genau das setzten seine Spieler um. Marius Michler war in der 63. Minute nach einem Solo von Jan Kleine zur Stelle und schob zum 3:0 ein. Zwei Minuten später erhöhte Kleine nach Vorarbeit von Mergim Deljiu auf 4:0. Den Schlusspunkt setzt Messner mit seinem zweiten Tor. Michler prüfte WSU-Schlussmann Thomas Willmer per Kopfball, seine Parade landete direkt vor Messners Fuß und der schob zum 5:0 (78.) ein.

„Wir haben die Kugel laufen lassen und guten Fußball gespielt“, bilanzierte ein zufriedener Westfalia-Coach. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft Bock hatte.“ Neuzugang Pascal Müller kam nach dreimonatiger Wechselsperre in der 75. Minute zum ersten Einsatz. „Das hatte er sich einfach verdient“, erklärte Schneider. - hvw

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