Rhynern II siegt 1:0 gegen Liesborn

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Erst spät setzten sich die Rhyneraner – hier Sebastian Jakob – entschieden durch.

HAMM - In der Bezirksliga-Partie der Westfalia Rhynern II gegen Westfalen Liesborn mussten die Gastgeber lange zittern, sicherten sich jedoch am Ende einen dreckigen und wie Trainer Thomas Schneider zugab „glücklichen“ 1:0 (0:0) Heimsieg.

Zu Beginn agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die besseren Chancen hatten allerdings die Gastgeber. Zunächst prüfte Jan Kleine Liesborns Schlussmann Andre Rennemeier (3.), ehe Maximilian Wagener einen Kopfball knapp über die Latte setzte (11.).

Schneider hatte sein Team vor der Partie vor der starken Offensive der Gäste gewarnt, von der allerdings im ersten Durchgang wenig zu sehen war. Das lag vor allem an der guten Zuordnung der Heimmannschaft. Außerdem lamentierten die Westfalen viel und konzentrierten sich weniger auf ihr Spiel. Lange neutralisierten sich beide Mannschaften und schafften es nicht, die gegnerischen Abwehrreihen zu überwinden. Folgerichtig entstand die letzte gefährliche Situation vor der Pause durch einen Eckball. Kevin Messner setzte zum Kopfball an, Rennemeier bekam jedoch noch seine Fingerspitzen an den Ball und klärte in höchster Not (27.).

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Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie immer hektischer. Rhynern musste in dieser Phase zwei verletzungsbedingte Auswechslungen verkraften. Zunächst verletzte sich Marius Michler an der Schulter und wurde durch Blerton Jashari ersetzt (59.), ehe der zur Halbzeit gekommene Thymor Schwarzenberg mit einem Pferdekuss schon wieder vom Platz musste (60.).

Kurz vor Schluss sah alles nach einer Punkteteilung aus. Doch dann erzielte der aus der Oberliga-Mannschaft ausgeliehene Wagener das entscheidende Tor. Er war nach einem Freistoß am gedankenschnellsten, traf zum 1:0 und ließ sich im Anschluss von seinem Team feiern (84.). Liesborn versuchte noch einmal alles, kam aber nicht mehr an Max Eul vorbei.

„Nach 60. Minuten haben wir ein wenig unsere Linie verloren. Der Sieg war dann aber der Lohn für sechs Monate harte Arbeit“, resümierte Schneider. Durch den Heimerfolg überwintert die Westfalia-Reserve (33 Punkte) an der Tabellenspitze der Bezirksliga, mit zwei Zählern Vorsprung vor den punktgleichen Mannschaften aus Westernkotten und Westönnen (31) und ist nach der Winterpause die Mannschaft, die es zu schlagen gilt. - csp

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