Rhynern II siegt 1:0 gegen Drensteinfurt

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Kevin Messner (rechts) zeigte beim Sieg über den Tabellenführer eine gute Leistung.

HAMM - Im Spitzenspiel der Bezirksliga zwischen dem SV Westfalia Rhynern II und dem SV Drensteinfurt siegten die Gastgeber in einer ausgeglichenen Partie mit 1:0 (1:0) und sind nun bis auf einen Punkt an Tabellenführer Drensteinfurt herangerückt.

Hellwach begann die Mannschaft von Westfalia-Trainer Thomas Schneider gegen den bis dahin noch ungeschlagenen Spitzenreiter. In der dritten Minute bekam Emre Temiz die Chance unbedrängt von der rechten Seite zu flanken. Im Strafraumes sprang Mergim Deliju am höchsten, und sorgte per Kopf für die Führung der Gastgeber.

Vom Gegentreffer beeindruckt, fand der SV Drensteinfurt in der ersten halben Stunde offensiv nicht statt. Anders die Rhyneraner, die ihre Chancen jedoch nicht nutzten. Kapitän Kevin Messner hatte mit einem Seitfallzieher (6.) ebenso die Chance zu erhöhen, wie Andrei Lorengel (18.). Kurz vor der Pause wurden die Gäste dann aktiver und kamen zu ihrer ersten Chance. Rhynerns Frederic Ebel übersah den freien Niklas Wiebusch. Dessen Flanke köpfte Dennis Drepper knapp am Tor vorbei.

Die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatten dann wieder die Gastgeber. Sebastian Jakob flankte auf Messner, der aus kurzer Distanz den Torhüter der Gäste anköpfte (50.). In der Folgezeit kam Drensteinfurt besser ins Spiel und war insbesondere nach Ecken gefährlich. Nils Offermann parierte allerdings alle Versuche der Drensteinfurter Offensive. Nach dieser Drangphase, die der Tabellenführer nicht zum Ausgleich nutzte, stabilisierte sich Rhynern und spielte nach der Einwechslung von Stürmer Jan Kleine wieder druckvoller nach vorne. Eine schöne Kombination von Temiz und Messner setzte Marius Michler jedoch knapp neben das Tor.

Im weiteren Spielverlauf sorgte Schiedsrichter Halil Üstün dafür, dass der Spielfluss häufig unterbrochen wurde. Allein in der zweiten Hälfte verteilte er zehn gelbe Karten in einem eigentlich fairen Spiel. In der Schlussphase versuchten die Gäste vermehrt mit langen Bällen vor Rhynerns Tor zu kommen, ohne Erfolg. „Wir waren darauf eingestellt, dass Drensteinfurt mit langen Bällen agieren wird. Deshalb standen wir heute tiefer“, sagte Schneider. Auch die letzte Chance von Rhynern endete nicht im Torjubel. Nach einem Pass von Messner verschaffte sich Kleine Raum im Strafraum und spielte den Ball am Torhüter Damian Liesemann vorbei. Patrick Kowalik kratzte den Ball aber von der Linie.

Schneider war nach dem Spiel vor allem mit der Reaktion seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben die Zweikämpfe angenommen und die Bälle gut abgefangen. Das war die richtige Reaktion nach dem Spiel gegen Westönnen.“ - csp

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