Rhynern II bezwingt Ahlen 4:1

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Fußball Papenloh Westfalia Rhynern ll – Vorwärts Ahlen

HAMM - "Das waren drei ganz wichtige Punkte für uns, die uns etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen", stellte Thomas Schneider, Trainer des SV Westfalia Rhynern II, nach dem verdienten und unerwartet deutlichen 4:1 (1:0) gegen die DJK Vorwärts Ahlen am Papenloh fest.

Die Westfalia begann beherzt und verbuchte bereits in den ersten paar Minuten zwei Torschüsse aufs Gästetor. Dass es für die Gäste aus Ahlen noch um den Aufstieg in die Landesliga geht, war zunächst nicht zu spüren. So nutzte Kevin Hillebrand in der zehnten Minute die von Dennis Idczak geschossene Ecke und köpfte zum 1:0 ein. In der Folge wurden die Gäste zwar etwas wacher, verloren aber trotzdem zu oft und zu schnell den Ball an den Gastgeber. Der wiederum ließ in Halbzeit eins einige Großchancen liegen. Unter anderem scheiterte Dominik Sowa am Pfosten, während Georgios Gkikas aus gut 20 Metern unbedrängt verzog. Die Ahlener vergaben ihre beste Tormöglichkeit in der ersten Hälfte, als Marcel Hahnemann nach einem Freistoß nur Zentimeter über das Tor köpfte. Was folgte, waren einige starke, aber nicht von Erfolg gekrönte Minuten der Gäste bis zum Halbzeitpfiff.

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In Hälfte zwei ließ die Westfalia nicht nach, verpasste jedoch erneut zweimal die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Bestraft wurde dies in der 55. Minute durch den Ahlener Marvin Krampe, der erst zur Pause eingewechselt worden war. Kurz darauf verhinderte Westfalia-Schlussmann Nils Offermann die Führung der Gäste. Doch die Rhyneraner ließen sich nicht beirren. So schoss Kevin Hillebrand in der 60. Minute einen Freistoß, der, durch den Ahlener Kevin Ortmann abgefälscht, im Tor landete – die erneute Führung für Rhynern. Die vorzeitige Entscheidung zugunsten der Westfalia folgte elf Minuten vor dem Ende durch einen verwandelten Elfmeter von Dennis Idczak. Den Schlusspunkt setzte der zuvor eingewechselte Julius Lohmann (89.).

Damit kletterte die Westfalia Rhynern auf den achten Tabellenplatz und hat sich ein Polster von sieben Punkten auf den ersten Abstiegsrang verschafft. „Es war sehr wichtig für uns, auch einmal gegen eines der Topteams in der Liga zu gewinnen. In den verbleibenden sieben Spielen haben wir kein leichtes Restprogramm, aber mit weiteren fünf bis sechs Punkten sollte es uns möglich sein, die Klasse zu halten“, so Thomas Schneider optimistisch. - fra

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