Unnötig gezittert: Hölzken gewinnt 3:2 gegen Westönnen

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Einen knappen, aber verdienten Erfolg feierte der TuS Germania gegen Westönnen.

HAMM - Den zweiten Sieg der Saison hat der TuS Germania Lohauserholz durch einen 3:2 (2:1)-Erfolg gegen den RW Westönnen eingefahren. „Das war ein eigenverschuldeter Arbeitssieg“, urteilte ein dennoch erleichterter Lohauserholz-Trainer Michael Scheffler.

Die Gastgeber verpassten es in der zweiten Halbzeit bei mehreren guten Konterchancen für die Entscheidung zu sorgen und machten sich so selbst das Leben schwer. „Aber ich denke, dass die drei Punkte in Ordnung gehen, denn die erste Hälfte war richtig gut von uns.“

Mit der ersten Chance ging der RW Westönnen vor knapp 100 Zuschauern „Am Hahnenbach“ in Führung. Michael Heinz setzte sich auf der linken Seite durch und bediente Lukas Ruhrmann, der ungehindert zum 0:1 einschoss (8.). Die Hölzkener investierten nun viel, attackierten die Rot-Weißen bereits früh in der gegnerischen Hälfte und zeigten neben einer großen Laufbereitschaft auch ein starkes Zweikampfverhalten. Westönnen verlegte sich dagegen über weite Strecken aufs Kontern, verlor die eroberten Bälle jedoch zu schnell wieder, um den Kasten von Thomas Goeke in Gefahr zu bringen.

Nach einer guten halben Stunde suchte der freistehende Klodian Kola nicht den Abschluss, doch sein Pass zu Timo Hilse war zu ungenau, so dass der TuS-Stürmer in Rücklage über das Tor zielte (32.). Wenig später gelang den Gastgebern der verdiente Ausgleich. Nach Flanke von Irfan Uzungelis scheiterte Daniel Riemer zwar an RW-Keeper Matthias Gerke, doch Timo Hilse staubte zum 1:1 ab (36.). Der große Aufwand und die optische Überlegenheit zahlten sich noch vor der Pause ein zweites Mal für die Grün-Weißen aus, als Christopher Clarysse nach einer Ecke von Klodian Kola das Leder in Bedrängnis ins eigene Netz köpfte (43.).

Westönnen musste nach dem Seitenwechsel wieder mehr für das Spiel tun, doch die zwingenden Chancen besaßen weiterhin die Germanen. Zunächst verpasste Lukas Hulboj das RW-Tor mit einem Kopfball (47.), doch zehn Minuten danach schloss Hilse einen schönen Doppelpass mit Kola zum 3:1 ab. RWW drängte auf den Anschluss, und nun war es der TuS, der sich aufs Konterspiel verlegte. Hilse hatte Pech, als er nur den Pfosten traf (70.). Beinahe im Gegenzug gelang den Gästen der Anschlusstreffer, als Thomas Goeke eine Flanke unterlief und der soeben eingewechselte Patrick Schulz einköpfte (71.). „Timo hat die große Chance zum 4:1, und dann schenken wir das 3:2 aus einer relativ ungefährlichen Situation her“, ärgerte sich Scheffler. „Wir müssen das vierte Tor nachlegen, dann ist das Spiel entschieden. So macht Westönnen noch einmal Druck und es ist am Schluss etwas glücklich.“ Wirklich gefährlich wurde es jedoch nur in einer Szene. Nach einem Freistoß von Michael Heinz traf Christopher Clarysse nur das Außennetz. - St

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