Unkonzentriert: Rhynern II nur 2:2 gegen Vorwärts Ahlen

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Kevin Messner, Andrei Lorengel und Mergim Deljiu (von links) freuen sich über die zwischenzeitliche Führung ihrer Mannschaft. Am Ende reichte es nur zu einem Unentschieden.

HAMM - Im ersten Heimspiel gegen Vorwärts Ahlen durchlief Thomas Schneider, Trainer des SV Westfalia Rhynern II, ein Wechselbad der Gefühle. Beim 2:2-Unentschieden (0:1) war die Leistung seines Teams genauso unbeständig wie das Wetter am Papenloh.

„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen. Die Aggressivität hat gefehlt und wir haben uns den Schneid abkaufen lassen. In der zweiten Hälfte waren wir präsenter und – abgesehen von der Auszeit kurz nach unserer Führung – das spielbestimmende Team“, resümierte Schneider nach der schwankenden Leistung seiner Mannschaft.

Nach konzentriertem Beginn auf beiden Seiten nutzte Ahlens Stürmer Patrick Knörnschild in der 14. Minute die erste richtige Torchance nach einem langen Pass von Marvin Krampe und erzielte das 1:0 für die Gäste. Rhynern versuchte in der Folge, mit Kombinationen in den Strafraum der Gäste vorzudringen, die Schüsse wurden jedoch geblockt. Auch aus den daraus resultierenden Eckbällen schlug die Westfalia keinen Profit.

Schneider reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit Kevin Messner und Mergim Deljiu für Sebastian Jakob und Jannick Kastner, um seine Mannschaft wachzurütteln. Insbesondere Deljiu belebte das Spiel tatsächlich und traf in der 52. Minute zum 1:1-Ausgleich. Rhynern wurde immer druckvoller, und die Gäste konzentrierten sich allein auf eine geordnete Defensive. In der 68. Minute fälschte Rhynerns zweiter Joker Messner einen Distanzschuss von Gerrit Kaiser ab, sodass Ahlens Torhüter Serkan Akin den Ball aus dem Netz holen musste – 2:1.

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Die Freude über das gedrehte Spiel hielt jedoch nicht lange an. Nach einer Unkonzentriertheit der Rhyneraner Hintermannschaft gelang es dem gefährlichen Knörnschild, einen Konter zu vollenden. Er egalisierte mit seinem zweiten Treffer des Tages in der 70. Minute zum 2:2.

In der Schlussphase war die Westfalia druckvoller und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Allein Kapitän Jan Kleine scheiterte mehrfach freistehend vor dem Tor – in der 77. Minute traf er den Pfosten. Die Ahlener warteten auf Konterchancen, die es jedoch nicht gab. Bis zum Ende blieb es beim 2:2. - csp

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