TSC-Trainer Akyüz nach 4:4 gegen Sassenberg fassungslos

SASSENBERG - Erdal Akyüz war mächtig angefressen. „Ich bin fassungslos nach dem, was hier abgelaufen ist“, echauffierte sich der Trainer des TSC Hamm. Vier Minuten Nachspielzeit hatte Referee Benno Verhaag angezeigt. Die Bezirksliga-Begegnung beim VfL Sassenberg ging aber noch in die siebte.

In der Zeit folgten zwei Elfmeter für die Gastgeber, von denen sie einen zum 4:4 (2:2)-Endstand verwandelten. Für Hamms Coach waren es zwei unberechtigte Strafstöße. Zunächst wurde Sezer Canikli im eigenen Sechzehner von hinten angegangen. Statt Freistoß für den TSC gab zeigte der Referee auf den Punkt. Ibrahim Sariman parierte, in der Folgeaktion wollte Youssef Bouaid die Situation bereinigen. „Er spielt klar den Ball, aber es gab schon wieder Elfmeter“, sagte Akyüz. Tobias Ketteler verwandelte. Der TSC sicherte sich zwar den ersten Auswärtszähler, doch die Freude darüber war getrübt. „Der Schiedsrichter hat sich beeinflussen lassen“, meinte Hamms Coach und fühlte sich regelrecht betrogen. Zwar verpennte Hamm die Anfangsphase völlig, was der VfL in Person von Johannes Vogelsang (2.) und Stefan Wortmann (4.) ausnutzte, „aber dann haben wir den Gegner dominiert“, so Akyüz. Der TSC drehte auf und ging nach Treffern von Mustafa Akyüz (13.) und einem Eigentor von Wortmann (42.) mit einem Remis in die Kabine.

Prompt erhöhten die Gäste durch Dogancan Özdemir (46.) und Ersin Sen (56.) auf 4:2. „Das 4:3 haben wir uns dann selbst zuzuschreiben“, meinte der Coach. Nach einer Fehlerkette verkürzte Johannes Vogelsang auf 4:3 (63.). Akyüz hatte dennoch nicht die Befürchtung, die Partie noch aus der Hand geben zu können. Bis zur Nachspielzeit. - mg

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