Nach 0:0 gegen Bönen: Akyüz mit Zähler zufrieden

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Bönens Pechvogel Thorsten Renk im Zweikampf mit TSC-Verteidiger Tamal Saglam.

BÖNEN - Es war ein 0:0 der besseren Art zwischen der SpVg Bönen und dem TSC Hamm. Nämlich eins mit vielen Torchancen, teils rassigen Zweikämpfen, aber auch einigen Unsportlichkeiten. Höhepunkt: Bönens Durim Feta sah in der 78. Minute seine zweite Gelbe Karte. Insgesamt sprach Schiedsrichter Patrick Holz (Münster) elf Verwarnungen aus.

Völlig unterschiedlich beurteilten die beiden Trainer anschließend das torlose Remis am Rehbusch. „Man merkt, dass uns der Spielfluss abgeht, da wir ja nur alle zwei Wochen antreten“, sagte TSC-Coach Erdal Akyüz. „Ich bin mit dem Punkt durchaus zufrieden.“ Anders SpVg-Trainer Axel Maurischat, der gerne drei gehabt hätte. „Wenn man sieben klare Chancen hat, sollte man auch gewinnen.“ Vor allem in der ersten Hälfte sah er seine Elf überlegen. „Aber wir hatten ja auch nach dem Seitenwechsel noch eine Riesenchance.“ Maurischat meinte Thorsten Renk, dem am Sonntag jegliches Schussglück fehlte. In der 60. Minute zielte der Bönener Stürmer neben das leere Tor. Von Feta geschickt, spitzelte er den Ball am herausstürzenden TSC-Keeper Ibrahim Sariman vorbei, zielte dann aber daneben.

Bereits in der sechsten Minute hatte Renk den Führungstreffer auf dem Fuß. Gleich doppelt traf er die Latte nach einer scharfen Hereingabe von Ramazan Dincer und nach dem Abpraller.

Über Dincer und Renk lief auch der nächste gute Angriff der Platzherren. Fetas Schlenzer wurde geblockt (12.). In der 20. Minute erlief Sören Symmank einen Diagonalpass von Dincer, Tamer Saglam spitzelte ihm aber den Ball gerade noch vom Fuß.

Fünf Minuten später kam es zum ersten Gerangel zwischen Bönens Hakan Elik und den beiden TSC-Mittelfeldspielern Anil Yavuz und Mustafa Akyüz. Schiri Holz schlichtete, ohne eine Karte zu ziehen. Der auffällige Yavuz hatte auch die erste Chance der Gäste. Dincer foulte nach Ballverlust Akyüz (35.). Den folgenden, gut geschossenen 25-m-Freistoß von Yavuz fischte der glänzend reagierende Steven Steinwachs im SpVg-Tor noch aus dem rechten oberen Torwinkel. Direkt im Gegenangriff vergab Renk die nächste Gelegenheit. Sein überflüssiger Querpass ging ins Leere. Chance Nummer drei des Pechvogels folgte wenig später: Er setzte den Ball mutterseelenallein gelassen aus sechs Metern übers Hammer Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff zeigte dann noch einmal Steinwachs seine Klasse auf der Linie, als er abermals einen Yavuz-Freistoß parierte.

Erst nach dem berechtigten Platzverweis von Feta, der zuvor Glück hatte, dass Holz eine Tätlichkeit gegen Akyüz nur mit Gelb bedachte, wurden die Gäste stärker. Die größte TSC-Chance TSC vergab der eingewechselte Emur Algan, der in der 88. Minute nur den Pfosten traf. - ml

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