Rückstand gedreht: Rhynern II siegt 4:2

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HAMM - Einen dreckigen 4:2 (2:2)-Erfolg fuhr Westfalia Rhynern II in der Bezirksliga gegen den VfL Sassenberg ein. Zunächst sah es bei beständigem Nieselregen allerdings nicht nach einem Sieg für die Elf vom Papenloh aus. „Die ersten 25 Minuten haben wir nicht stattgefunden“, so Westfalia-Trainer Thomas Schneider.

Und in der Tat. In dieser Phase wurden Sassenberg die Chancen von den gastgebern förmlich aufgelegt. Beim 0:1 erwischte es Rhynern kalt in Unterzahl. Während Marius Michler am Spielfeldrand behandelt wurde, tankte sich Christian Hartmann auf der linken Seite durch. Seine Flanke landete genau auf dem Kopf von Mario Kiese, der zur Führung einnickte (14.). Michler konnte danach nicht mehr weiterspielen und wurde durch Kevin Messner ersetzt (16.).

Nach dem frühen Wechsel fehlte bei den Gastgebern noch die Zuordnung. Das nutzte Sassenberg, um die Führung auszubauen. Nach Ballgewinn kombinierten sich die Gäste in den Strafraum, wo Andre Lückemeier Torwart Nils Offermann umkurvte und das 0:2 erzielte (17.).

In der Folge fingen sich die Hausherren und traten sicherer auf. Zehn Minuten nach dem zweiten Gegentreffer stellte Jan Kleine mit einem herrlichen Lupfer über den herausgeeilten Julian Reher den alten Abstand wieder her (27.). Danach ließen Frederic Ebel und Sebastian Jakob gute Chancen zum Ausgleich aus (36., 40.).

Kurz vor der Pause nutzte Jakob seine zweite dicke Möglichkeit dann aber. Kleine war auf der rechten Seite frei und flankte in die Mitte. Jakob stand richtig und markierte den 2:2-Ausgleich (42.).

So wie vor der Pause machte Rhynern-II im zweiten Durchgang weiter. Insbesondere spielerisch legte die Mannschaft einen Gang zu und war die klar bessere Mannschaft. Die fällige Führung besorgte Mergim Deljiu. Andrei Lorengel steckte auf den Torschützen durch, der keine Mühe mehr hatte, an Reher vorbeizugehen und seinen vierten Saisontreffer zu erzielen (54.).

Eine Standardsituation sorgte für den Endstand. Jonas Michler brachte einen Freistoß in den Strafraum, wo Innenverteidiger Moritz Köhler auf dem Posten war und aus kurzer Distanz zum 4:2 einnetzte (67.). Danach schlichen sich bei den Gastgebern erneut Konzentrationsschwächen ein. Sassenberg war allerdings nicht mehr in der Lage, die gebotenen Räume zu nutzen. „Uns hat am Ende ein bisschen die Konzentration gefehlt. Deshalb haben wir es verpasst, mit dem 5:2 den Knockout zu setzen“, resümierte Schneider. Rhynern profitierte von einigen Spielabsagen und steht nun mit 27 Punkten auf dem zweiten Platz der Tabelle hinter Spitzenreiter SuS Bad Westernkotten. - csp

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