Fußball-Bezirksliga

So plant der TuS Germania Lohauserholz die neue Saison

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Will mehrere Akteure aus der eigenen A-Jugend in den Kader aufnehmen: Trainer Jörg Fiebig vom TuS Germania Lohauserholz.

„Kontinuität“ heißt das Zauberwort in diesem Sommer beim Fußball-Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz. 15 Spieler aus dem bisherigen Kader haben für eine weitere Saison am Hahnenbach zugesagt, bei den Neuzugängen wird sich Lohauserholz vornehmlich bei den eigenen A-Jugendlichen bedienen.

Hamm - Vereinzelt hatte Trainer Jörg Fiebig Akteure aus dem ältesten Nachwuchs bereits in der abgelaufenen Spielzeit eingebaut. In der Vorbereitung auf die neue Serie soll dies forciert werden. Die A-Jugend des Klubs ist Meister in der Kreisliga A geworden und bestreitet ab Sonntag die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga, die sie mit einem Heimspiel gegen die SpVg BG Schwerin eröffnet (11 Uhr). Weitere Gegner sind der FSV Gevelsberg, VfK Kirchhellen und die SG Hemer. 

Namen, wer von den Youngsters den Sprung in die „Erste“ schafft, wollte Fiebig zwar noch nicht nennen, aber: „Jeder bekommt eine faire Chance, sich zu beweisen. So entsteht ein größerer Konkurrenzkampf.“ Einer der Kandidaten ist offenbar Torwart Alexey Lips, der mit dem etablierten Marcel Klemmer ein Gespann bilden könnte.

Vernetzung auch mit der eigenen zweiten Mannschaft

Zudem setzen die Germanen künftig auf eine noch bessere Vernetzung mit der eigenen zweiten Mannschaft, die mit Matthias Müller (Eintracht Werne) und wohl auch Selmin Bajric (Hammer SC) zwei erfahrene Neuzugänge erhält. Beide kennt Fiebig aus gemeinsamen Zeiten in der Hölzkener Reserve und in Werne.

Die Zahl der externen Neulinge ist im Hölzken vor der Spielzeit 2018/19 überschaubar. Vom A-Ligisten SVE Heessen kehrt Mittelfeldmann Kevin Hillebrand zurück. „Wir sehen eigentlich keinen großen Handlungsbedarf, sind sehr gut aufgestellt“, betont Fiebig, der mit dem lange verletzt ausgefallenen Lukas Hulboj (zum Bezirksliga-Aufsteiger IG Bönen) nur einen Abgang zu verzeichnen hat. Allerdings räumt der Coach auch ein, dass sich nicht alle Transferwünsche realisieren ließen: „Wir hatten noch das ein oder andere Gespräch, das hat sich aber leider zerschlagen.“

Nach Aufstieg von Bockum-Hövel und HSV II künftig weniger Derbys

Die Umgebung in der Bezirksliga wird sich für Lohauserholz leicht verändern. Denn nach dem Aufstieg der SG Bockum-Hövel und der Hammer SpVg II in die Landesliga befinden sich in der Staffel 7 mit dem TuS Germania und Westfalia Rhynern II demnächst nur noch zwei Teams aus Hamm. „Ein bisschen traurig macht mich das schon, denn Derbys machen immer Spaß“, gibt Fiebig zu. 

Allerdings hofft der Trainer, dass Aufsteiger IG Bönen in die Klasse der Hölzkener eingruppiert wird. Mit dem amtierenden A-Liga-Meister und dem SV Drensteinfurt gäbe es dann immerhin zwei Auswärtsfahrten in die unmittelbare Nachbarschaft, die auch ihren Reiz hätten – zumal in beiden Mannschaften Akteure aus Hamm kicken.

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