Partie gedreht: TSC Hamm gewinnt 3:2 gegen Westernkotten

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Nach einem 0:2-Rückstand setzte sich der TSC Hamm noch mit 3:2 gegen Westernkotten durch.

HAMM - Noch vor Spielbeginn wäre Erdal Akyüz, Trainer des TSC Hamm, mit einem Punkt gegen das Spitzenteam des SuS Bad Westernkotten zufrieden gewesen. Nach 51 Minuten und einem 0:2-Rückstand hatte er bereits einen Haken unter die Partie gemacht, um am Ende doch noch als strahlender 3:2 (0:0)-Sieger vom Platz zu gehen – in einer Partie, die „eigentlich ein 0:0-Spiel war“.

„Es kann ja auch nicht sein“, dass wir immer führen und dann noch Punkte lassen“, sagte der TSC-Coach. „Es muss ja auch einmal andersherum sein.“ 45 Minuten war das Geschehen im Unionstadion übersichtlich. Die Partie spielte sich meist im Mittelfeld ab. Ein Kopfball von Mustafa Akyüz (27.), mehr war nicht zu vermelden. Fahrt nahm die Begegnung, die der TSC mit elf Akteuren durchspielte, erst nach dem Wechsel auf. Da allerdings gewaltig. Ein Westernkottener Doppelschlag durch Ali Donat (50.) und Matteo Fichera (51.) ließ die Chancen des TSC gen Null sinken, „Da wurden wir kalt erwischt“, sagte Akyüz. „doch die Tore haben meine Mannschaft aufgerüttelt“, sagte Akyüz. Fortan spielte nur noch ein Team: das der Gastgeber. Mustafa Akyüz eröffnete die Aufholjagd mit einem Traumtor in den Winkel (62.), und wenig später jubelten die Hausherren erneut. Doch nach einem Schlenzer von Ersin Sen drückte Coskun Hizarzi den Ball auf der Torlinie noch ins Netz – und sorgte so unfreiwillig dafür, dass der Schiedsrichter auf abseits entschied. „Da dachte ich endgültig, das ist vergeigt“, so Akyüz, der kurz darauf aber nach einem Boutakyout-Schlenzer doch jubelte (73.). „Danach wollte ich eigentlich das 2:2 halten, aber das Spiel wurde zum Selbstläufer“, freute sich der Trainer auch noch über den Siegtreffer durch Sen (82.). - güna

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