Fußball

Aufsteiger mit ehrgeizigen Zielen

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Mit zwölf neuen Spieler im Bezirksliga-Kader startete der SVE Heessen in die Vorbereitung.

Der Klassenerhalt wird nicht das Saison-Ziel des Neulings sein. Rouven Meschede, Spielertrainer des Bezirksliga-Aufsteigers SVE Heessen, peilt mit seinem Team das obere Tabellendrittel an.

Hamm - Mit vier externen Neuzugängen, sowie zwei Spielern, die aus der zweiten Mannschaft und sechs, die aus der Jugend in den Kader der ersten aufgerückt sind, hat der SVE Heessen mit der Vorbereitung für die Saison 2020/2021 begonnen. Ebenfalls dabei: Rainer Franke, der den Posten des scheidenden Co-Trainers André Joosten übernommen hat. 

Für Rouven Meschede ist es einfach ein gutes Gefühl, wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen. „Wir haben ja schon vor drei Wochen einmal die Woche trainiert“, sagt der Spielertrainer des Bezirksliga-Aufsteigers. „Aber seit Dienstag sind wir wieder regelmäßig dabei – das tut richtig gut. Ich glaube, so eine lange Pause wie in dieser Zeit hatte noch kein Fußballer.“

Schon der erste Ausfall

Obwohl die Vorbereitung noch so jung ist, muss der Coach bereits den ersten Ausfall verkraften. Hicham Bouaid, Neuzugang vom TuS Wiescherhöfen, hat sich am Mittwoch vor einer Woche einen Arm gebrochen und fällt sechs bis acht Wochen aus. Operations-Termin ist am kommenden Freitag. „Das ist bitter – für ihn und für uns“, sagt Meschede. „Aber wir sind breiter aufgestellt als noch in der vergangenen Saison und müssen das kompensieren.“

Chance für den Nachwuchs

Im Laufe der Vorbereitung will der Trainer seinen Kader noch um ein paar Plätze verkleinern – was aber nicht bedeutet, dass zwangsläufig die Nachwuchsspieler künftig zur Reserve herunter rücken müssen. „Die machen alle einen guten Eindruck“, lobt Meschede. „Und bei mir kriegt jeder eine faire Chance, kann sich in die Mannschaft reinkämpfen.“ 

Wunschpartner als Co-Trainer

Mit Rainer Franke für den aus persönlichen Gründen ausgeschiedenen André Joosten hat Meschede zudem seinen Wunschpartner auf der Co-Trainerposition erhalten. „Es war mir wichtig, dass ich die Person, mit der ich ja eng zusammen arbeiten werde, kenne und ihr vertrauen kann. Und wir kennen uns schon mehr als zehn Jahre“, sagt Meschede. „Ich weiß, wie er menschlich drauf ist. Er verfügt über jahrelange Trainererfahrung und ist immer zu 100 Prozent dabei.“ Franke hat beim TuS Germania Lohauserholz lange Zeit die zweite Mannschaft trainiert und dort viele Talente aus dem Jugendbereich herausgebracht, die mittlerweile fester Bestandteil der ersten Mannschaft sind. 

Eine ambitionierte Richtung

Ein Ziel für die kommende Saison zu formulieren, fällt Meschede nicht ganz leicht. „Wir wollen am Ende auf jeden Fall im oberen Tabellendrittel stehen“, gibt der 29-Jährige der Mannschaft eine ambitionierte Richtung vor. „Es wäre ja Quatsch, der Truppe zu sagen, wir wollen die Klasse halten.“ Am Ende hofft der Coach in erster Linie, dass die Serie zu Ende gespielt werden kann, „wenn nicht irgendwas neues auf dem Planeten passiert".

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