Miese Torausbeute: Hölzken verliert 1:2 gegen Drensteinfurt

DRENSTEINFURT - Nach dem Schlusspfiff war Michael Scheffler für kurze Zeit sprachlos. Seine Mannschaft hatte sich beim SV Drensteinfurt eine Chance nach der anderen herausgespielt, die Partie über weite Strecken bestimmt – und am Ende mit 1:2 (0:0) verloren.

„Wir haben jetzt sechs von 21 möglichen Punkten geholt. Das ist natürlich enttäuschend“, sagte der Trainer des TuS Germania Lohauserholz. Nach dem 3:2-Erfolg gegen Westönnen wollten die Hölzkener beim Tabellenzweiten nachlegen. Was wie ein schwieriges Unterfangen klang, war auf dem Platz im Grunde keines. „Wir haben schön von hinten aufgebaut, über die Außen gespielt, schnell kombiniert – wir haben im Grunde alles richtig gemacht“, fand Scheffler. Fast. Denn das Tor trafen seine Spieler nicht. Klodian Kola hatte es versucht, Daniel Riemer (Latte) auch, Timo Hilse zweimal, Kevin Hillebrand – doch zur Pause stand es 0:0.

„Ich habe in der Kabine gesagt: Weiter so, irgendwann wird das Tor fallen“, sagte Scheffler. Es fiel tatsächlich recht bald nach Wiederanpfiff. Hilse nahm den Ball nach einem langen Diagonalpass von Dennis Idczak auf und schoss ihn zum überfälligen 0:1 ins Tor (53.). Alles gut? Nein. Denn nach einem unnötigen Freistoß klärte der TuS nicht, und der gefährliche Torjäger Isse Sander traf zum 1:1 (68.). „Das war der erste Schuss des SV, der aufs Tor ging“, meinte Scheffler.

Es kam noch schlimmer: Nur vier Minuten später grätschte Andre Bockelbrink im Strafraum, ein Drensteinfurter fiel und Schiedsrichterin Verena Große Wächter entschied sehr zum Unmut von Scheffler auf Strafstoß, den Sander zum 2:1 verwandelte. Davor und danach vergaben Hilse, Hillebrand und Idczak ein weiteres halbes Dutzend Chancen. „Uns hat die Torgeilheit gefehlt“, sagte ein maßlos enttäuschter Scheffler. - sst

Rubriklistenbild: © Reiner Mroß

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