Lohauserholz bejubelt 2:1-Sieg gegen Westfalia Soest

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Einen knappen Sieg feierte der TuS Germania Loauserholz gegen den Liga-Dritten Westfalia Soest.

Hamm - Den 2:1 (2:1)-Sieg über den Tabellenzweiten SV Westfalia Soest ordnete Michael Scheffler, Trainer des TuS Germania Lohauserholz, in die Kategorie Arbeitssieg ein. „Aber das ist auch egal. Sechs Punkte aus zwei Spielen. Mehr geht nicht. Wir haben nicht schön, dafür aber erfolgreich gespielt“, bilanzierte er.

Zwei Standards nutzten die Gastgeber schon vor der Pause, um die Partie für sich zu entscheiden. In der fünften Minute schaltete Timo Hilse nach einem Freistoß von der linken Seite am schnellsten und spitzelte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Zwar reklamierte Torhüter Marvin Baum, dass der Ball nicht komplett hinter der Linie gewesen sei, doch Schiedsrichter Juan De Cruz Pujades aus Verl zögerte keinen Moment und erkannte den Treffer an.

Nur neun Minuten später glich Artur Buchowiecki zum 1:1 aus. Er überwand Marcel Klemmer im TuS-Tor mit einem Heber von der Strafraumgrenze. Die Gäste waren bemüht das Spiel zu machen. Doch hochkarätige Torchancen erspielten sie sich nicht. Wie aus heiterem Himmel fiel der Treffer zum 2:1-Endstand. Irfan Uzungelis nahm in der 20. Minute genau Maß und zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern Entfernung über die Mauer ins kurze Eck. Die Gäste bestimmten in der zweiten Halbzeit das Spiel, während die Scheffler-Elf auf Konter setzte.

„Soest hat das gut gemacht und uns unter Druck gesetzt. Doch unsere Defensive hat standgehalten. Im Spiel nach vorne waren wir nicht genau genug“, kritisierte der TuS-Coach. Immer wieder kamen die Platzherren in Ballbesitz, doch sie schafften es nicht, den in der Spitze auf sich allein gestellten Timo Hilse in Szene zu setzen.

Die Gäste kontrollierten zwar das Geschehen, aber auch ihre Angriffsaktionen waren zu ungenau. Mit zunehmender Spielzeit verflachte die Partie. Zahlreiche Fouls auf beiden Seiten hemmten zudem den Fluss der Begegnung.

„Wir haben unglücklich gespielt. Kämpferisch haben meine Jungs alles gegeben, aber zwingende Torchancen haben wir uns nicht erarbeitet“, erklärte Thomas Kampschulte, Co-Trainer der Westfalia, der den erkrankten Trainer Rüdiger Hötte auf der Bank vertrat. „Das war eine absolut unnötige Niederlage. Bis auf die beiden Standards hatte Lohauserholz nichts zu bieten. Da haben wir zweimal nicht aufgepasst, deshalb haben wir verloren.“

Mit diesem Erfolg haben die Hölzkener nach Punkten zum Gast aus Soest aufgeschlossen und sich auf den vierten Tabellenplatz vorgeschoben. „Das war von unserer Seite kein gutes Spiel“, brachte es der TuS-Trainer auf den Punkt. „Aber wir haben gewonnen. Das ist die Hauptsache. Fußballerisch sind wir unter unseren Möglichkeiten geblieben. Das werden wir am Dienstag aufarbeiten. Die Standards haben uns die Punkte gerettet. Wir hatten genügend Räume, um noch den einen oder anderen Konter zu setzen, doch wir haben die Bälle meist schon an der Mittellinie verloren.

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