Hilbeck siegt verdient 2:0 gegen Rhynern II

WERL - Lino Köhler hieß am Sonntagnachmittag der klare Sieger im Familienduell im Willi-Hafer-Stadion. Mit dem SV Hilbeck gewann der Linksaußen in der Bezirksliga hochverdient 2:0 (1:0) gegen Bruder Moritz Köhler mit seinem Team Westfalia Rhynern II und verteidigte damit die Tabellenspitze.

Endgültig ein nahezu perfekter Tag war es für Köhler, der einen Treffer selbst erzielte, um kurz vor 17 Uhr beim Blick auf die Ergebnisse. Die Konkurrenz im Titelrennen hatte nämlich einmal mehr kräftig Federn gelassen, so dass Hilbeck nun zwei Punkte Vorsprung auf Bad Westernkotten hat.

Dass auch die Schwarz-Gelben patzen, diese Gefahr bestand nur für etwa zehn Minuten, als Rhynern ab der 55. Minute erstmals offensiver wurde und Keeper Golisch Kopf und Kragen riskieren musste.

Mitten in die beste Phase der Westfalia hinein schlug der SVH im Stile eines Meisters mit einem perfekt vorgetragenen Konter zu. Sterthoff schickte Neumann steil, der das Leder uneigenützig quer legte, und Köhler vollstreckte mit dem langen Bein zum 2:0 (64.). Im Anschluss verlief das Geschehen wieder fast so einseitig wie in den ersten 45 Minuten, als Hilbeck ein wahres Offensivfeuerwerk abgebrannt hatte. „Über die erste Hälfte war ich begeistert, die war richtig gut“, jubelte Trainer Alf Dambrowsky.

Vom Anpfiff weg trat der SVH das Gaspedal kräftig durch und gab Vollgas. Einzig mit der Chancenverwertung wollte es nicht klappen, denn nur Koch köpfte eine weite Freistoß-Flanke von Neumann überlegt in die Maschen (32.).

Als das 2:0 gefallen war, gab sich Rhynern auf und hatte nur Sekunden später Glück, nicht das 0:3 zu kassieren. Nach einem klaren Foul an Neumann gab der sonst gut leitende Schiedsrichter Daniel Mahmoudy-Ojghaz aber keinen Strafstoß, sondern Neumann die Gelbe Karte wegen einer vermeintlichen Schwalbe. - mw

Rubriklistenbild: © Westfälischer Anzeiger

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