Herringen gleicht 0:2-Rückstand in Liesborn noch aus

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Nico Schiller gelang zwei Minuten vor dem Abpfiff der Ausgleich für Herringen in Liesborn.

LIESBORN - Es war nur ein kleiner, aber aus Sicht des SVF Herringen ein sehr wichtiger Schritt. Die Mannschaft des Fußball-Bezirksligisten zeigte nach dem Rücktritt des Trainers Ralph Oberdiek und des Assistenten Roman Konietzny die erhoffte Reaktion und erreichte gestern trotz eines 0:2-Rückstandes ein achtbares 2:2 beim Tabellenfünften Westfalen Liesborn.

„Wir sind sehr zufrieden. Die Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft, alles gegeben und nach dem 0:2-Rückstand eine tolle Moral bewiesen“, freute sich der Sportliche Leiter Erwin Faros, der das Team gemeinsam mit Albert Nuss betreute, über den am Ende auch verdienten Teilerfolg.

Schon zu Beginn der Partie waren die Herringer die bessere Mannschaft, hätten bereits in der ersten Viertelstunde in Führung gehen können oder sogar müssen. So scheiterte Thomas Wilczek völlig freistehend an Liesborns Schlussmann Felix Hronek, und auch Henning Kastilan ließ eine weitere Möglichkeit ungenutzt. Durch einen Sonntagsschuss aus der Distanz von Johannes Drees gingen dann die Platzherren etwas glücklich in Führung (32.).

Als die Herringer unmittelbar nach der Pause auch noch den zweiten Treffer durch Felix Große Wienker (50.) hinnehmen mussten, schien die Partie gelaufen zu sein. Doch die Gäste ließen den Kopf diesmal nicht hängen, bäumten sich noch einmal gegen die drohende Niederlage auf. Und das mit Erfolg. Thomas Wilczek lief schon kurz nach dem 2:0 zum zweiten Mal allein auf Hronek zu, bewies diesmal Nervenstärke und erzielte den Anschlusstreffer (57.). Und zwei Minuten vor Schluss wurden die Herringer Bemühungen belohnt, als der Schiedsrichter nach einem Foul an Wilczek auf den Punkt zeigte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nico Schiller sicher zum verdienten 2:2 (88.). - P. Sch.

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