Zu hektisch: TuS Wiescherhöfen verliert gegen Soest

SOEST - Irgendwie war es die logische Konsequenz der jüngsten Entwicklung. „Das hat sich in den vergangenen Wochen abgezeichnet“, sagte Steven Degelmann, Spielertrainer des TuS Wiescherhöfen, nach der 2:4 (1:2)-Niederlage bei Westfalia Soest.

„Es war mehr oder weniger ein Reinschleppen in den Winter. Es hat sich in den Köpfen festgesetzt, dass uns Spieler verlassen. Da wird vieles hinterfragt“, sagte Degelmann mit Blick auf die Unruhe, die die Abgänge von Hüseyin Kücük, Erkan Baslarli (beide Hammer SpVg II) und Julian Rohlmann (Werner SC) verursacht haben. Zudem trennt sich der Klub von Torwart Henrik Fickermann. In dem ehemaligen Pelkumer Schlussmann Christoph Hankus ist der Nachfolger bereits gefunden, von dem sich Degelmann „mehr Stabilität“ verspricht. Nach dem im November verpflichteten Rachid Souita, der momentan eine Rotsperre absitzt, sollen noch „zwei bis drei“ weitere Feldspieler im Winter kommen. „Wir müssen in der Breite was tun“, machte Degelmann deutlich. In Soest lief zunächst einiges für den TuS, der durch Omar Hussein in Führung ging (25.). „Aber wir hatten einfach keine Ruhe, waren auch nach dem 1:0 zu hektisch“, sagte Degelmann. Die früh störenden und clever konternden Gastgeber drehten mit zwei Treffern bis zur Pause die Begegnung und legten unmittelbar nach dem Wiederbeginn nach. Und auch Thanuyen Markandesars Tor zum 3:2 (57.) leitete keine Wende ein, stattdessen kassierten die Wiescherhöfener neun Minuten vor dem Ende den K.o.-Schlag. „Vier Gegentreffer – das ist deutlich zu viel. Daran müssen wir im Winter arbeiten“, sagte Degelmann, zog aber ein insgesamt positives Hinrunden-Fazit: „Ich bin durchaus zufrieden. Wir sind voll im Soll.“ - fh

Rubriklistenbild: © Peter Sudermann

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