TSC Hamm verliert 0:2 in Warendorf

+
Mustafa Akyüz

WARENDORF - Erdal Akyüz war Sonntag Nachmittag restlos bedient. „Das war die schwächste Mannschaft, gegen die wir bislang gespielt haben. Und wir verlieren trotzdem. Das ist richtig bitter. Mich macht das mächtig sauer“, schimpfte der Coach des TSC Hamm nach der 0:2 (0:1)-Niederlage im Auswärtsspiel der Fußball-Bezirksliga bei der Warendorfer SU.

Sauer war der Trainer vor allem über seine Angreifer, die eine Vielzahl von guten Möglichkeiten ungenutzt gelassen hatten. In der 27. Minute waren die Gäste mit 0:1 in Rückstand geraten. Pavel Borisov hatte am Strafraumeck Maß genommen und genau in den Winkel des TSC-Gehäuses getroffen. Während Hamms Keeper Ibrahim Sariman bei diesem Schuss ohne Abwehrchance war, schimpfte Akyüz über seine Defensive. „Gleich zwei Mann schauen da zu anstatt anzugreifen“, kritisierte der Trainer.

Was folgte, waren zahllose wütende Angriffe der Gäste, die mit aller Macht auf den Ausgleich drängten. Aus ihrem spielerischen Übergewicht schlug der TSC aber kein Kapital. Die beste Möglichkeit hatte in der 80. Minute Mustafa Akyüz. Nach einer Ecke ließ WSU-Keeper Johannes Kohn das Leder aus seinen Händen gleiten, so dass der Ball dem mit dem Rücken zum Tor stehenden TSC-Mittelfeldspieler direkt vor die Füße fiel. Doch anstatt das Spielgerät mit der Hacke aus 30 cm über die Linie zu befördern, wollte er auf Ersin Sen ablegen. Doch dieses Zuspiel unterband die Warendorfer Abwehr. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Chris Santus, der in der 90. Minute per Konter zum 2:0 traf. - –pad–

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare