Ahlen kassiert 6:0-Niederlage gegen TSC Hamm

AHLEN - So hatte sich TSC-Trainer Erdal Akyüz das Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn DJK Vorwärts Ahlen mit Sicherheit nicht vorgestellt. Mit 0:6 (0:2) ging der Bezirksliga-Sechste beim Fünften sang- und klanglos unter.

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. In der neunten Minute traf Ersin Sen den Innenpfosten, und kurze Zeit später tauchte Anil Yavuz völlig frei vor dem Ahlener Tor auf, aber auch er scheiterte. „Wir hätten da schon mit 2:0 führen können“, trauerte Akyüz den vergebenen Chancen nach. „Denn wir waren die bessere Mannschaft.“

Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Nach einer Ecke schoss Ahlens Jonas Strupat aus kurzer Distanz ein. Torwart Ibrahim Sariman ging nur halbherzig zum Ball, da dieser seiner Meinung nach deulich im Aus gewesen war. „Alle haben das gesehen, nur der Schiedsrichter nicht“, ärgerte sich der TSC-Coach. Und auch der Treffer durch Denins Ortmann zum 2:0 (41.) hätte seiner Meinung nach nicht zählen dürfen. „Das war ganz klar abseits“, schimpfte Akyüz. „Genauso wie das 3:0.“ Stefanos Dontsis traf in der 73. Minute.

Nach dem 4:0 (84.) durch Almir Mehovic sah Ahmet Göksen wegen Schiedsrichterbeleidigung die Gelb-Rote Karte. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Der Schiedsrichter nennt meinen Spieler einen Klugscheißer, und als dieser dem Schiri sagt, er sei selber einer, da muss er vom Platz“, ärgerte sich Akyüz. Kurz vor dem Abpfiff erhöhten Ortmann (88.) und Dontsis (90.) auf 6:0.

Insgesamt kassierte der TSC eine Gelb-Rote und neun Gelbe Karten, gegen Ahlen sprach der Schiedsrichterdagegen nur eine Verwarnung aus. Während Erdal Akyüz nach dem Spiel um Fassung rang, war sein Gegenüber Ralf Pottgüter sichtlich entspannt. „Die Hammer haben gut begonnen“, erklärte der Vorwärts-Trainer. „Aber sie haben sich durch die viele Meckerei selbst aus dem Konzept gebracht.“ - hvw

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