TSC Hamm holt einen Punkt gegen Absteiger TuS Bremen

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2:2 endete die Partie des TSC Hamm gegen TuS Bremen.

HAMM - Sommerkick mit Freundschaftsspiel-Charakter, so läßt sich das vorletzte Bezirksligaspiel des TSC Hamm gegen den TuS Bremen zusammenfassen. „Das Ergebnis ist völlig zweitrangig“, erklärte TSC-Trainer Erdal Akyüz vor dem Spiel. Und das sah man dann auch über die 90 Minuten. Am Ende trennten sich die Gastgeber mit 2:2 (0:1) vom TuS.

Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr. Der TSC hatte den Klassenerhalt schon vorzeitig klar gemacht, während die Gäste als Absteiger feststehen. Sabahattin Celik nahm in seinem letzten Spiel für den TSC den Platz von Keeper Ibrahim Sariman ein. „Wir wollten ihn vernünftig verabschieden, denn er hat 25 Jahre für unseren Verein gespielt“, begründete Akyüz die Umstellung. Sein letztes Spiel hatte sich Celik jedoch anders vorgestellt. Bereits nach vier Minuten musste er den Ball aus dem Netz holen. Raffael Russo traf aus 16 Metern ins lange Eck. Für Celik gab es da nichts zu halten.

Immer wieder trieb Akyüz seine Mannschaft von der Seitenlinie an, die lustlos agierte und nicht bei der Sache war. Höhepunkt der ersten Halbzeit war bezeichnender Weise der Torwartwechsel in der 29. Minute. Die TSC-Spieler versammelten sich um den Routinier Celik und trugen ihn anschließend vom Platz, wo er vom Vorsitzenden Veysil Cerci mit einem Blumenstrauß empfangen wurde.

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Auch den Beginn der zweiten Halbzeit verschlief der TSC. Thomas Sauer setzte aus der eigenen Hälfte zum Solo an, passte an der Strafraumgrenze zu Alexander Homann, der per Flachschuss zum 2:0 (48.) erhöhte. Dieser Treffer weckte die Akyüz-Elf aus ihrer Lethargie. Ersin Sen erzielte aus dem Gewühl heraus den 1:2-Anschlussstreffer (66.), nachdem er zuvor nur die Latte getroffen hatte. Sechs Minuten später glich Anil Yavuz zum 2:2 nach Doppelpass mit Sen aus (72.). Im Anschluss verpasste es der TSC, das Spiel für sich zu entscheiden. Genügend Chancen hatten die Gastgeber auf dem Fuß. Die beste hatte Yavuz in der 79. Minute, als er wieder nach einem Doppelpass mit Sen ganz allein auf das TuS-Tor zulief und Torhüter Tugay Degirmencioglu anschoss. In der Nachspielzeit brachte Sen den Ball doch noch im gegnerischen Tor unter, doch der Schiedsrichter entschied auf Foulspiel. - hvw

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