Der TSC schlägt den TuS Germania mit 3:1

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Einen 3:1-Erfolg feierte der TSC Hamm gegen den TuS Germania Lohauserholz.

HAMM - Am Ende der 90 Derby-Minuten war Erdal Akyüz zufrieden. „Der Sieg war hochverdient“, sagte der Trainer des Fußball-Bezirksligisten TSC Hamm nach dem 3:1 (0:0) gegen den TuS Germania Lohauserholz.

Die ersten Minuten des Nachbarschaftsduells waren hart umkämpft. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Die erste Chance hatten die Gäste in der 18. Minute. Rene-Pascal Guboff schoss vom linken Strafraumeck knapp am Tor vorbei. Wenig später scheiterte Hölzkens Daniel Riemer mit dem Kopf aus sieben Metern. Vorangegangen war eine Flanke von Guboff.

In der 28. Minute hatten auch die Platzherren ihre erste Gelegenheit. Anil Yavuz schoss einen Freistoß aus 20 Meter knapp am Gehäuse von Thomas Goeke vorbei. Doch der TuS Germania blieb gefährlich: Die nächste Chance für die Gäste vergab Riemer (30.). Seinen Kopfball nach der Hereingabe von Chen Hennig parierte TSC-Schlussmann Ibrahim Sariman. Und auch Igor Braun hätte den TuS Germania durchaus in Führung bringen können. Doch sein Kopfball verfehlte das Gehäuse des TSC knapp (37.). In den Minuten vor der Halbzeit lieferten sich die beiden Kontrahenten noch einen offenen Schlagabtausch. Yavuz schoss seinen Freistoß aus 25 Metern am Tor vorbei (40.), und Riemer zielte frei aus 16 Metern nicht genau genug.

In der zweiten Hälfte markierte der TSC nach fünf Minuten den ersten Treffer der Partie. Einen Steilpass von Yavuz verwertete Ismail Uysal mit einem Schuss ins kurze Eck zum 1:0 (50.). Es dauerte nur acht Minuten, bis die Gastgeber nachlegten: Nach einem Pass in den Strafraum scheiterte Ersin Sen zunächst aus kurzer Distanz an Goeke, doch Mustafa Akyüz war im Nachsetzen per Kopf erfolgreich. Doch nur drei Minuten später sorgten die Hölzkener wieder für Spannung: Riemer traf per Kopf nach einem Freistoß von Guboff.

Und die Gäste hatten durchaus Gelegenheiten zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Andre Bockelbrink scheiterte Raffael Wichert mit seinem Kopfball an TSC-Torwart Sariman (70.). Sechs Minuten später hatte Riemer das 2:2 auf dem Fuß, doch der TuS-Stürmer ließ diese Möglichkeit nach einer Flanke des eingewechselten Felix Hennig verstreichen.

Was folgte, war eine Phase mit vielen Aktionen im Mittelfeld und wenigen Höhepunkten – bis zur 88. Minute: Da hätte der ebenfalls eingewechselte Coskun Hizarci die Partie bereits zugunsten des TSC entscheiden können. Doch er scheiterte von der Strafraumgrenze an Hölzkens Keeper Goeke. In der 90. Minute machte er es nach Vorarbeit von Uysal besser – und damit den Sack zu. Aus elf Metern traf er zum 3:1.

Nach der Partie ärgerte sich TuS-Trainer Michael Scheffler über die „schlechte Chancenauswertung“ seines Teams. TSC-Coach Erdal Akyüz hingegen lobte nach dem Erfolg die „starke Leistung“ seiner Mannschaft.

Der TSC geht nun mit 28 Punkten aus 17 Spielen als Tabellenfünfter in die Winterpause. Derweil liegt der TuS Germania mit 21 Zählern als Zehnter nur knapp vor dem ersten Abstiegsrang. - ka

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