Fußball-Bezirksliga

TSC-Coach widerspricht Nordkirchener Vorwürfen

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Das Spiel des TSC Hamm gegen den FC Nordkirchen sorgte auch Tage später für Gesprächsstoff.

Hamm - Natürlich, das gibt Erdal Akyüz zu, war es „eine heiße Party, eine harte, aber faire Partie.“ Umso erstaunter war der Coach des Fußball-Bezirksligisten TSC Hamm, mit welchen Vorwürfen er nach dem 1:0-Sieg seiner Mannschaft über den FC Nordkirchen von Gästetrainer Issam Jaber konfrontiert wurde.

Nach dessen Aussage sollen seine Spieler von TSC-Seite bespuckt, beleidigt und bedroht worden seien. Die Platzherren hätten während der 90 Minuten angeblich auf alles getreten, was sich bewegt hat und nach der Begegnung noch Nackenschläge verteilt. 

„Ich weiß nicht, wo solche Behauptungen herkommen. Davon stimmt einfach nichts. Das ist totaler Humbug, was er da erzählt. Er schmeißt da mit Dreck um sich, verbreitet solche Hirngespinste und macht jetzt so ein Fass auf“, echauffiert sich Akyüz, dessen Team den Siegtreffer in der 90. Minute markiert hatte. „Es ist immer die gleiche Nummer von unseren Gegnern. Dabei hat es in den 13 Jahren, in denen ich TSC-Trainer bin, nie einen Polizeieinsatz oder einen Spielabbruch gegeben.“

Auch Schiedsrichter Amir Aletic hat wenig Verständnis für die Vorwürfe von FCN-Coach Jaber und zeigte sich in den sozialen Medien entrüstet. „Leider kann ich das vom Trainer nicht bestätigen. Es war kein leichtes Spiel, und ich musste auf beiden Seiten deutliche Ansprachen machen. Es wurde auf beiden Seiten zweikampfbetont gespielt, und verbotenes Spiel wurde von mir geahndet gemäß der Fußballregeln“, schreibt der Unparteiische bei Facebook. „Ich kann nur den Kopf schütteln und dem Trainer raten, seine Verhaltensweise und Äußerungen zu überdenken, denn das schadet dem Sport.“

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