Deljiu erlöst Rhynern: 1:0-Sieg gegen Sassenberg

Sassenberg - Der SV Westfalia Rhynern II hält im Kampf um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Landesliga alle Trümpfe in der Hand. Das Team von Trainer Thomas Schneider setzte sich durch ein spätes Tor von Mergim Deljiu mit 1:0 (0:0) beim VfL Sassenberg durch und hat als Tabellenzweiter damit weiter zwei Punkte Vorsprung auf den TuS Germania Lohauserholz.

Dieses Resultat sorgte für Feierstimmung bei den unterlegenen Sassenbergern; die den Klassenerhalt nun sicher haben.

Von Beginn an waren die Rhyneraner das bestimmende Team gegen eine defensiv eingestellte VfL-Elf. Der hohe Rasen bremste die technisch überlegenen Gäste jedoch immer wieder aus. Zu Chancen kamen sie dennoch: Sebastian Jakob zögerte nach Vorarbeit von Deljiu zu lange mit dem Abschluss (4.). In der 25. Minute traf Andrei Lorengel per Kopfball den Pfosten; den Nachschuss von Jonas Michler parierte Sassenbergs Keeper Marvin Westing reaktionsschnell. Zwischen diesen beiden Möglichkeiten lag die einzige Sassenberger Chance, die Torwart Maximilian Eul allerdings mit einer Glanztat vereitelte (12.).

An den Spielanteilen änderte sich nach der Pause nichts. Sassenberg lauerte weiter auf Konter, Rhynern drängte auf die Führung. Der erst kurz zuvor eingewechselte Dimitrij Seludko hatte sie auf dem Fuß, doch auf dem Weg zum Kasten überlegte er zu lange (65.). Das „erlösende Tor“ (Schneider) schoss Deljiu. Nach Vorarbeit von Georgios Gkikas und Blerton Jashari blieb er cool und vollstreckte zum umjubelten 0:1. Die Sassenberger machten danach auf und drängten auf das 1:1. Große Chancen hatten sie jedoch nicht mehr. Ganz anders die Rhyneraner: Seludko schoss aus weniger als einem Meter Entfernung daneben (84.), und Marius Michler verstolperte den Ball nach einem 60-Meter-Solo in der Sommerhitze kurz vor dem Abschluss. „Gottseidank hat der Schiedsrichter direkt danach abgepfiffen, denn irgendwann rächt es sich, wenn man seine Chancen vergibt“, sagte Schneider, dessen Mannschaft mit einem Heimsieg am kommenden Sonntag über Lippstadt II in die Aufstiegsrunde einzieht.

Rubriklistenbild: © Robert Szkudlarek

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