Bockum-Hövel gewinnt 4:2 gegen TuS Bremen

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Markus Löwen vergab diese Riesenmöglichkeit für die SG Bockum-Hövel gegen Bremen.

HAMM - „Das war ein enorm wichtiges Spiel für uns“, war Bockum-Hövels Coach Markus Matzelle nach dem 4:2 (4:1) gegen den Tabellenfünfzehnten TuS Bremen sichtlich erleichtert. „Wir können damit nach oben zwar keine Plätze gutmachen, vergrößern aber den Abstand auf die Abstiegsplätze.“

Wirklich gelungen war der Einstieg in die Begegnung für die Sportgemeinschaft allerdings nicht, denn die Gastgeber kassierten wie so oft in den vergangenen Wochen ein frühes Gegentor. Tobias Schumacher setzte sich am Strafraum durch und bediente Philipp Alhoff, der SG-Keeper Matthias Böings keine Abwehrmöglichkeit ließ (11.). Doch die Antwort der Bockum-Höveler folgte prompt. Nach einer klasse Kombination glich Oliver Jahncke nach Zuspiel von Simon Schroth zum 1:1 aus (12.).

Die Hausherren kombinierten vor rund 125 Zuschauern im Adolf-Brühl-Stadion gefällig und brachten vor allem mit ihren Flanken die Bremer Hintermannschaft immer wieder ins Wanken. Eine schöne Einzelaktion von Martin Slowik sorgte dann für die Führung. Der Mittelfeldmann trickste im Strafraum zwei Gegenspieler aus und vollendete mit einem platzierten Schuss ins lange Eck (24.). Daniel Wieland verpasste es vier Minuten später, den Vorsprung weiter auszubauen, doch dies gelang wenig später Carsten Edelkötter, nachdem Oliver Jahncke die Bremer Viererkette mit einem gefühlvollen Lupfer außer Kraft gesetzt hatte (37.). „Nach dem Rückstand waren wir in allen Belangen deutlich überlegen, haben unsere Tore herausgespielt und lagen zur Pause verdient in Führung“, sagte Markus Matzelle. Nur eine glückliche Szene musste die Sportgemeinschaft noch überstehen, als Alexander Homann nach einem Durcheinander in der SG-Defensive freistehend über das Tor zielte (44.). Beinahe im direkten Gegenzug sorgte Daniel Wieland mit einem kaltschnäuzigen Abschluss für die 4:1-Halbzeitführung (45.).

Viel lief nach dem Kabinengang bei den Gastgebern nicht mehr zusammen. Der TuS Bremen konnte aus seiner optischen Überlegenheit und den größeren Spielanteilen lange kein Kapital schlagen und präsentierte sich in der Offensive recht harmlos. Aber dann tauchte Roman Müller frei vor dem Bockum-Höveler Tor auf und verkürzte auf 4:2 (70.). Bei der SG begann nun das Zittern, doch die Gäste vergaben selbst beste Chancen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit schlecht gespielt“, analysierte Matzelle. „Insgesamt war es ein verdienter Sieg, aber über die zweite Hälfte wird noch zu sprechen sein.“ - St

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