SVE-Coach über die Favoritenrolle

Meschede nach Saisonauftakt: "Jeder will uns ein Bein stellen"

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Neuzugang Georgios Gkikas (rechts) kam mit Heessen zum Saisonstart nicht über ein Remis hinaus.

Den Start in die A-Liga-Saison hat sich der neue SVE-Spielertrainer Rouven Meschede sicherlich anders vorgestellt. Dementsprechend hob er nach dem Remis gegen den BV 09 Hamm mahnend den Finger.

Hamm – Es war die Überraschung des ersten Spieltages: Der SVE Heessen, der im Vorfeld der neuen Saison in der Fußball-Kreisliga A von allen Trainern als Aufstiegskandidat Nummer eins genannt wurde, musste sich zum Auftakt zuhause gegen den BV 09 Hamm mit einem 1:1 begnügen. 

„Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt. Wir wollten gewinnen“, gab der neue SVE-Spielertrainer Rouven Meschede unumwunden zu. Dabei schien alles nach Plan für die Heessener zu laufen, als Meschede selbst nach Vorarbeit von Malte Strickmann schon nach zehn Minuten das 1:0 markiert hatte. 

Doch nur eine Minute später erfolgte die kalte Dusche, als Nathan Iwu zum 1:1 traf. „Wir haben dieses Tor hergeschenkt. Danach haben wir uns kaum noch zwingende Möglichkeiten herausgespielt und müssen am Ende angesichts der Konter, die die Nordener gefahren haben, froh sein, dass es 1:1 ausgeht“, stellt Meschede klar. 

SVE-Spielertrainer Meschede erwartet schwierige Saison

Dass sich die Gäste als ein aggressives und zweikampfstarkes Team präsentiert haben, überraschte den 28-Jährigen dabei weniger. „So werden alle Gegner gegen uns antreten. Wir sind der große Favorit. Und jeder will uns ein Bein stellen. Wir müssen einfach in unsere Köpfe bekommen, dass keine Mannschaft nur Laufkundschaft ist“, sagt er und will die Partie von Samstag nun in dieser Woche beim Training aufarbeiten, damit sich seine Schützlingen am Sonntag in der ebenfalls schweren Partie beim TuS Uentrop (15 Uhr, Im Giesendahl) anders präsentieren. 

Mit Konstantin Rühl, Philipp Grodowski, Georgios Gkikas und Marius Michler standen dabei auf Seiten der Heessener gleich vier Akteure in der Startformation, die von höherklassigen Vereinen ins Marienstadion gewechselt waren. „Ich kenne das ja aus dem Jahr vorher, als ich von RW Ahlen zum SVE kam. Man muss sich erst einmal an den Fußball in der Kreisliga gewöhnen, die Spielweise ist eine andere. Man muss im Kopf klar bekommen, dass es auch in dieser Liga nicht so eben geht. Das braucht ein wenig Zeit. Aber Zeit haben wir nicht“, sagt der Coach. 

Mannschaft soll künftig "den Schalter umlegen"

Denn der SVE darf sich nicht allzu viele Ausrutscher erlauben, wenn das Team erneut Meister und den im Juni knapp verpassten Aufstieg in die Bezirksliga nachholen will. In der vergangenen Saison hatten die Heessener lediglich eine Partie verloren sowie dreimal Remis gespielt und sich trotz der starken Bilanz von 22 Siegen nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen lediglich mit sechs Punkten knapp vor Eintracht Werne durchgesetzt. 

„Nur weil wir in der ersten Begegnung keinen Dreier eingefahren haben, ist die Meisterschaft noch nicht verloren. Aber wir haben in der letzten Saison gesehen, dass es vorne sehr eng ist und dass man nicht oft patzen darf“, meint Meschede und sieht seine Mannschaft daher in den kommenden Partien enorm unter Druck: „Wir müssen jetzt den Schalter umlegen.

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