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„Freuen uns wie ein kleines Kind“ - Rhynern vor Premiere im neuen Sportpark

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Von: Patrick Droste

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So wie beim Sieg in Delbrück wollen die Rhyneraner auch in ihrem neuen Zuhause jubeln.
So wie beim Sieg in Delbrück wollen die Rhyneraner auch in ihrem neuen Zuhause jubeln. © Patrick Droste

Dass der SV Westfalia Rhynern am Sonntag auch im vierten Spiel ungeschlagen bleiben kann? Dass das Aufeinandertreffen mit Victoria Clarholz an diesem Wochenende das Spitzenspiel der Fußball-Oberliga ist, wenn der Zweite den ebenfalls noch verlustpunktfreien Dritten aus Ostwestfalen erwartet?

Hamm - All das scheint irgendwie in den Hintergrund zu treten angesichts der Tatsache, dass die Mannschaft von Trainer Michael Kaminski am Sonntag nicht am Papenloh, sondern erstmals im neuen Westfalia-Sportpark auflaufen wird.

„Jeder einzelne von uns freut sich wie ein kleines Kind darauf. Natürlich ist es oben sehr erfolgreich für uns gelaufen. Es war auch sehr gemütlich und sehr familiär. Aber unten ist es alles supermodern“, sagt Akhim Seber, der mit seinen Teamkollegen in dieser Woche schon in der neuen Umgebung trainiert hat und überaus angetan war von dem, was dort entstanden ist: „Wir sind alle baff. Der Rasen ist top. Wir haben uns sofort pudelwohl gefühlt. Jeder von uns hat Bock darauf, das Stadion wieder zu einer Festung zu machen und eine neue Ära beginnen zu lassen.“.

Jonas Michler hatte zuletzt pausieren müssen, weil er sich vor zwei Wochen beim Abschlusstraining einen Handbruch zugezogen hatte. Am Sonntag will er aber unbedingt wieder im Kader stehen und das Premierenspiel im neuen Stadion unter keinen Umständen verpassen: „Ich habe schon Bock, dabei zu sein. Wir wollen das Stadion zu einer neuen Heimmacht machen wie es der Papenloh auch war. Und wir wollen alle Leute, die da in den vergangenen Jahren mit angepackt haben, in den kommenden Monaten und Jahren mit vielen Heimsiegen belohnen.“

Hahnemann: „Raus aus den Containern“

Mazlum Bulut kann es ebenfalls kaum abwarten, ehe er das erste Mal im neuen Sportpark auflaufen darf, auch wenn er zugibt, dass er überaus gerne am Papenloh gespielt hat. „Ich freue mich darüber, mal einen Tapetenwechsel zu haben“, sagt der defensive Mittelfeldspieler und hofft, mit hoffentlich vielen Zuschauern einen „Sieg feiern zu können“.

Patrick Franke setzt vor allem darauf, dass der Umzug ihn und seine Teamkollegen zusätzlich motivieren wird und die Westfalia gegen die überraschend stark gestarteten Ostwestfalen die drei Zähler behalten wird. „Ich bin sicher, dass uns allen das ‘Neue’ nochmals einen Push gibt für das Eröffnungsspiel und die kommenden Wochen. Vor allem wenn man weiß, wie viele Leute hier Arbeit und Mühe reingesteckt haben“, sagt der Linksverteidiger.

Neben der Spielfläche und der neuen Tribüne sind es aber auch die Kabinen, auf die die Rhyneraner eine Menge Lust haben. „Raus aus den Containern und rein in den neuen Tempel“, betont Keeper Alexander Hahnemann. „Alles schön modern und deutlich größer – es ist schon sehr schön geworden, worauf die Verantwortlichen sehr stolz sein können.“

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