Eisbären sehen die Schlangen am Wochenende doppelt

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Die Hammer Eisbären, hier Kevin Thau in Aktion, treffen am Wochenende gleich zweimal auf Dinslaken.

Hamm - Nach den zwei Auftaktniederlagen in der Endrunde der 1. Eishockey-Liga West haben die Hammer Eisbären zurück in die Spur gefunden. Mit acht Punkten aus drei Spielen wurde eine optimale Ausbeute nur hauchdünn verfehlt.

Am Wochenende treffen die Hammer gleich zweimal auf Dinslaken, erwarten die Kobras am Freitag (20 Uhr) in Werries und treten am Sonntag (19 Uhr) in der „Schlangengrube“ in Dinslaken an.

Dabei hofft Trainer Daniel Galonska auf die volle Punktzahl, schon allein, um für das folgende Heimspiel gegen Spitzenreiter Ratinger Ice Aliens (Freitag, 22. Januar) kräftig die Werbetrommel zu rühren. „Ein volles Haus würde uns gegen Ratingen bestimmt helfen“, meint Galonska, der sich aber erst einmal auf die zwei Begegnungen mit Dinslaken konzentrieren will.

Am vergangenen Sonntag hatte seine Mannschaft auf eigenem Eis gegen die Lauterbacher Luchse in den letzten sechs Minuten eine 6:4-Führung verspielt, siegte am Ende lediglich im Penaltyschießen. Auch Galonska ärgerte sich über den unnötig verschenkten Punkt, musste aber nach der Partie in der Kabine nicht einmal laut werden. „Die Jungs waren direkt nach dem Spiel sehr selbstkritisch, wussten ganz genau, was sie in der Schlussphase falsch gemacht hatten“, betont der Coach. Der redet schon seit Beginn der Endrunde darüber, dass seiner Truppe im Vergleich zum Top-Team aus Ratingen nur Kleinigkeiten fehlen. Spielerisch sind die Eisbären mit den Rheinländern zweifellos auf Augenhöhe, leisten sich allerdings in der Defensive immer wieder Nachlässigkeiten, die meist zu Gegentoren führen. „In manchen Phasen fehlt es einfach an der nötigen Konzentration. Die muss über die voll Distanz hoch gehalten werden, ansonsten wird das bestraft. Das wissen die Jungs, und das sollten sie möglichst bald abstellen.“

Am besten schon an diesem Wochenende bei den Aufein-andertreffen mit den Dinslakener Kobras. Obwohl Dinslaken derzeit mit erst zwei Pluspunkten Schlusslicht der Endrunde ist, warnt Galonska seine Truppe vor einem sehr unangenehmen Kontrahenten. Das mussten die Eisbären auch schon am eigenen Leib erfahren, kassierten sie doch in der Vorrunde eine bittere 6:11-Klatsche in der „Schlangenrube“. Im Rückspiel in Hamm rückten die Eisbären dann wieder die Verhältnisse zurecht, siegten locker mit 5:1.

Wenn die Hammer konzentriert und diszipliniert auftreten, müssten sie sowohl die Partie in Werries als auch in Dinslaken für sich entscheiden und damit weiter in der Tabelle klettern. Personell sieht es laut Trainer Galonska gut aus. Ein Fragezeichen steht nur hinter Christof Ulrich (Erkältung). Mikael Paunio, der sich zuletzt gegen Lauterbach in der Schlussminute in einen Schlagschuss geworfen hatte und verletzt vom Eis getragen wurde, zog sich dabei nur eine Prellung zu und wird auflaufen können. Zudem stehen alle Iserlohner Förderlizenzspieler zur Verfügung.

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