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Eisbären-Goalie Wieber auch für Kassel spielberechtigt

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Von: Peter Schwennecker

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Das 19-jährige Torhüter-Talent Sebastian Wieber darf mit einer Förderlizenz jetzt auch für die Kassel Huskies in der DEL2 spielen.
Das 19-jährige Torhüter-Talent Sebastian Wieber darf mit einer Förderlizenz jetzt auch für die Kassel Huskies in der DEL2 spielen. © IMAGO/nordphoto GmbH / Hafner

Vor dem Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle am Freitagabend bestätigt Eishockey-Oberligist Hammer Eisbären eine Personalie. Torhüter-Talent Sebastian Wieber ist ab sofort mit einer Förderlizenz auch für den DEL2-Klub Kassel Huskies spielberechtigt.

Hamm – Nach dem Sechs-Punkte-Wochenende zum Monatswechsel mit Siegen in Rostock (4:1) und gegen Hamburg (2:1) kassierten die Hammer Eisbären zuletzt in der Eishockey-Oberliga vier Niederlagen in Folge. Ausnahmslos gegen die vermeintlichen Topteams der Nord-Staffel. Und ein Ende dieser Negativserie scheint mit Blick auf die Freitag-Aufgabe in eigener Halle gegen die Saale Bulls aus Halle (20 Uhr) nur schwer möglich zu sein.

Noch nie haben die Hammer in der Oberliga gegen die Saale Bulls gewinnen können. Etwas besser sind da schon die Aussichen in den beiden folgenden Derbys, wenn die Eisbären zunächst am Sonntag beim Herforder EV (18 Uhr) antreten und die Ostwestfalen am Dienstag (20 Uhr) in Werries erscheinen.

Eisbären-Trainer Jeff Job sieht aber in jeder Partie eine Chance für seine Mannschaft, falls sie die vielen guten Ansätze in den Begegnungen mit den Favoriten auch einmal über die volle Distanz zeigen kann. Wie beim 2:1 über die Crocodiles schon demonstriert. Auch in Halle hielten die Hammer zuletzt gut mit, führten sogar lange mit 1:0. „Mehrfach hatten wir die Chance, auf 2:0 oder sogar 3:0 zu erhöhen“, erinnert sich Job. Doch im letzten Drittel folgte bei den Bulls einmal mehr der Einbruch, setzte sich Halle noch mit 3:1 durch.

Lichnovsky und Trapp krank

Verzichten muss der kanadische Coach am Freitag auf die erkrankten Thomas Lichnovsky und Kevin Trapp, ansonsten stehen alle Akteure zur Verfügung. Ob einer der fünf Förderlizenzspieler des DEL2-Klubs Kassel Huskies, die auch für die Eisbären spielberechtigt sind, den Oberligisten verstärken wird, erfährt Job meist erst am Spieltag.

„Kassel hat selbst sechs verletzte Spieler“, weiß Hamms Sportlicher Leiter Ibrahim Weißleder von Personalproblemen der Hessen. Der bestätigte jetzt, dass auch der 19-jährige Goalie Sebastian Wieber, derzeit Nummer 2 hinter Daniel Filimonow, neben Verteidiger Samuel Dotter mit einer Förderlizenz für die Kassel Huskies spielberechtigt ist. Die letzte Entscheidung, ob und wann beide für Kassel auflaufen dürfen, „liegt immer bei uns“, betont Weißleder. So hat Defensivmann Dotter bisher nur in einem Testspiel in der Vorbereitung das Trikot des DEL2-Klubs getragen.

Von den Huskies liefen bisher schon die Verteidiger Tom Geischeimer und Fabian Ribnitzky sowie Angreifer Lars Reuß für die Hammer in der Oberliga Nord auf. Die Stürmer Oleg Leon Porunow und Alec Ahlroth wären ebenfalls für die Eisbären spielberechtigt, gehören aber momentan dank starker Leistungen in Kassel zum festen Stamm der Zweitliga-Mannschaft.

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