Fußball

FLVW stellt klar: Oberliga muss spätestens Mitte April starten

Steven Degelmann, Trainer der Hammer SpVg.
+
Steven Degelmann, Trainer der Hammer SpVg.

Abwarten heißt es weiter für die Vereine der Fußball-Oberliga Westfalen - darunter die Hammer SpVg und der SV Westfalia Rhynern.

Hamm - Das war das Ergebnis einer Videokonferenz, die die Vertreter der 21 Klubs mit dem Vizepräsidenten des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW), Manfred Schnieders, Staffelleiter Reinhold Spohn und dem FLVW-Abteilungsleiter Fußball, Thomas Berndsen, durchführten. Dabei wurde intensiv darüber diskutiert, wann überhaupt und in welcher Form die Saison fortgesetzt werden kann.

Vom SV Westfalia Rhynern war der Sportliche Leiter Andreas Kersting, von der Hammer SpVg Geschäftsführer Gerald Stoffers dabei. Kersting zeigte sich vor allem verwundert darüber, dass in der Sitzung ausgerechnet jene Vereine für einen generellen Saisonabbruch plädierten, die sich zuvor vehement für eine komplette Saison mit 40 Spieltagen ausgesprochen hatten. „Wir haben ja schon vor dem Start eine Saison mit Hin- und Rückrunde mit 21 Mannschaften zu Corona-Zeiten nicht für realisierbar gehalten“, betonte Kersting.

Abhängig von der Politik

Wenn es überhaupt noch zu einer Runde mit einer Wertung kommen soll, muss diese spätestens um den 11. April herum beginnen, falls es die Pandemie-Lage erlaubt. Dabei sind die Amateurfußballer aber auch von der Entscheidung der Politik abhängig, wann das Training wieder aufgenommen werden kann. „Auch unser Trainer Steven Degelmann ist der Meinung, dass nach so einer langen Pause mindestens vier Wochen Vorbereitung erforderlich sind“, erklärte HSV-Geschäftsführer Stoffers. „Die meisten Vereine haben sich dieser Auffassung angeschlossen.“

Die Saison soll spätestens am 30. Juni beendet sein. Geht es nach Staffelleiter Spohn, soll im Falle eines Restarts die abgebrochene Hinserie mit dem elften Spieltag fortgesetzt werden. Die ausstehenden Nachholspiele müssten dann unter der Woche stattfinden. Einen generellen Abbruch würde es nur dann geben, wenn Mitte April absehbar ist, dass nicht mehr 50 Prozent aller Begegnungen ausgetragen werden könnten.

Die Pokalspiele sollen durchgezogen werden

Durchziehen will der Verband auf jeden Fall noch die Spiele im Westfalen- und Kreispokal. „Wir sind mit der HSV ja in beiden Wettbewerben noch vertreten. So viele Runden sind das nicht mehr“, sagte Stoffers. Diese Pokal-Begegnungen können nach Auffassung des Verbandes komplett im Juni ausgetragen werden.

Die nächste Videokonferenz der Oberligisten soll am 9. März stattfinden – also sechs Tage nach der Konferenz der Ministerpräsidenten/innen der Länder mit der Bundeskanzlerin. „Wir müssen ohnehin abwarten, was die Politik entscheidet“, meinte Kersting. „Und wie sich die Pandemie entwickelt. Mit einem normalen Spielbetrieb werden wir selbst im Sommer nicht rechnen können.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare