Fußball

FLVW-Abbruch: Der Termin für den Verbandstag steht fest

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Es fehlt nur noch die Zustimmung des außerordentlichen Verbandstages. Dann ist der Abbruch der Saison im Amateurfußball des  Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) perfekt. Der Termin des Verbandstages steht jetzt fest.

Kamen - In einem schriftlichen Abstimmungsverfahren entscheiden die Delegierten des Verbandstages des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) über den vom Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) empfohlenen Saisonabbruch im westfälischen Amateurfußball. Bis zum 8. Juni sind insgesamt 149 Delegierte aus den 29 FLVW-Kreisen aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Das Ergebnis wird am Dienstag, 9. Juni, veröffentlicht.

Am Dienstag, 26. Mai, Mittwoch, 27. Mai und Freitag, 29. Mai haben die Delegierten in Videokonferenzen zunächst die Möglichkeit, Fragen an das Präsidium, den VFA und an die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stellen. Sowohl das Präsidium als auch die Ständige Konferenz – bestehend aus den Präsidiumsmitgliedern und den Kreisvorsitzenden – haben sich in den vergangenen Wochen eindeutig dafür ausgesprochen, der vom VFA ausgearbeiteten Empfehlung zum Saisonabbruch mit Wertung (Aufsteiger nach Quotientenregel, zusätzlicher Aufstieg des Hinrunden-Besten, keine Absteiger) zu folgen.

„Für den 9. Juni hoffen wir – vor allem im Sinne der Vereine – auf ein Votum, das Planungssicherheit schafft“, sagt FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski. Bis zum 8. Juni (24 Uhr) müssen die Stimmzettel im SportCentrum Kaiserau eingegangen sein. Am Dienstag, 9. Juni folgt die Auszählung der Stimmen durch die Zählkommission.

Ursprüngliche Meldung

Kamen - Das Gremium setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des FLVW-Präsidiums und den Vorsitzenden der 29 Fußballkreise. Durch deren Zustimmung ist der Weg frei für einen außerordentlichen Verbandstag, der den Abbruch aufgrund der Corona-Krise als letzte Instanz absegnen muss. Dieser soll voraussichtlich Anfang Juni stattfinden.

Die Ständige Konferenz folgte wie erwartet der Empfehlung des Verbandsfußballausschusses - und das sogar einstimmig. Demnach dürfen die aktuellen Tabellenführer – ermittelt nach der Quotientenregelung – den Aufstieg feiern. Sollten diese nicht mit den Spitzenreitern zum Hinrunden-Ende übereinstimmen, steigen auch die Herbstmeister auf. 

Härtefall in der Oberliga

Das sorgt für mehr Aufsteiger, produziert aber auch Härtefälle: So wie zum Beispiel in der Oberliga Westfalen, in der der RSV Meinerzhagen noch von RW Ahlen überflügelt wird und so den zweiten Aufstiegsplatz verliert. Absteiger sind in der Empfehlung nicht vorgesehen.

Zwar hat das Land NRW im Rahmen der Corona-Lockerungen sogar Kontaktsport ab dem 30. Mai in Aussicht gestellt. Zumindest im FLVW-Gebiet wird der Ball vorerst aber nicht rollen. Präsident Gundolf Walaschewski bezeichnete den Vorstoß als „unausgegoren und hochriskant“.

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