Warsteiner Masters gefragter denn je

+
Mit dem Aufbau der Bandenelemente beauftragt: Hilbecks Co-Trainer Daniel Spilker (rechts) und Mittelfeldmann Andreas Neumann zeigten auch abseits des grünen Rasens gewisse Qualitäten.

WERL - Für viele Spieler des SV Hilbeck begann das Finalwochenende des Warsteiner Masters 2014 bereits am Freitagnachmittag. Denn als Ausrichter des Lucky-Loser-Turniers heute sowie der großen Endrunde morgen in der Werler Dreifachhalle Am Salzbach ist bei den Schwarz-Gelben jede helfende Hand gefragt.

Bei Hauptorganisator Dieter Bethlehem dreht sich sogar seit Donnerstag alles nur um den Budenzauber. „Da haben wir mit dem Aufbau der Video-Leinwände begonnen und die Bande vom Einlagerungsort in Oelde nach Werl transportiert“, sagt Bethlehem. Schließlich wird bei den beiden Finalturnieren des Warsteiner Masters mit einer Rundum-Bande gekickt.

Diese aufzubauen war nur eine von vielen Aufgaben der Hilbecker Spieler am gestrigen Abend. Zudem mussten auch Sponsorenplakate aufgehängt, die Technik installiert oder der Cateringbereich aufgebaut werden.

Nach getaner Arbeit fiebert Bethlehem dem Anpfiff nun entgegen, zieht aber bereits jetzt schon ein mehr als zufriedenes Fazit: „Noch bevor das Finalwochenende begonnen hat, kann ich sagen, dass das Turnier bei seiner 18. Auflage so gut angenommen wurde wie noch nie. Über das große Interesse und die vollen Hallen freuen wir uns.“

Deshalb denkt Bethlehem darüber nach 2015 weiter zu expandieren, da es aus dem Raum Paderborn großes Interesse vieler Mannschaften gäbe. „Vielleicht richten wir dort im nächsten Jahr eine weitere Vorrundengruppe ein“, sagt Bethlehem, um dann aber im selben Atemzug zu ergänzen: „Größer soll das Masters nicht werden, wir wollen die Veranstaltung nicht künstlich ausweiten.“

An diesem Wochenende gilt Bethlehems volle Aufmerksamkeit aber noch den beiden Finalturnieren. Nach den Vor- und Zwischenrunden in neun Hallen mit anfangs 126 Teams möchte sich der Organisator nicht auf einen Favoriten festlegen, glaubt nach dem Finalsieg 2013 von Westfalia Rhynern dieses mal aber an einen Überraschungssieger. „Die Tagesform wird entscheiden, da lässt sich nichts vorhersagen. Schon das Lucky-Loser Turnier hat mit Oberligist RW Ahlen oder den Westfalenligisten SV Holzwickede und RW Mastholte eine enorme Qualität.“

Die vier Gruppensieger und drei besten Gruppenzweiten dürfen Sonntag dann noch mit eingreifen in den Kampf um die Krone des Turniersiegers und nette Preisgelder. So darf sich alleine der Sieger über 3000 Euro freuen. Chancen darauf hat auch Ausrichter SV Hilbeck, sollten die Schwarz-Gelben das Lucky-Loser-Turnier überstehen. Bethlehem jedenfalls drückt ganz fest die Daumen – und das nicht nur aus sportlichen Gründen: „Wenn die Jungs am Sonntag eh in der Halle sind, ist für uns nachher auch der Abbau leichter“, sagt Bethlehem lachend. Denn spätestens seit gestern sind die Hilbecker Kicker schließlich bestens eingearbeitet...

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare