Faysel Khmiri wechselt von RW Ahlen zur HSV

+
Trainer Goran Barjaktarevic begrüßt HSV-Neuzugang Faysel Khmiri.

HAMM - An den Weg zu seiner neuer sportlichen Wirkungsstätte muss sich Faysel Khmiri erst noch gewöhnen. Als der mittlerweile achte Neuzugang des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg am frühen Montagnachmittag in der Evora Arena präsentiert werden sollte, ließ er auf sich warten. Der Grund: Der 27-Jährige, der vom Liga-Konkurrenten RW Ahlen kommt, saß in seinem Auto vor dem Jahnstadion.

„Ich habe mit Westfalia Herne und Ahlen zwar schon zweimal hier gespielt, aber entweder hockte ich hinten im Wagen oder bin per Navi gefahren, habe daher nicht auf den Weg geachtet“, erklärte Khmiri wenig später, als er dann nach einem Anruf von HSV-Trainer Goran Barjaktarevic ein paar Meter weiter zur Spielstätte der Hammer SpVg gelotst worden war.

Solche kleinen Missgeschicke sollen ihm demnächst aber nicht mehr passieren. Denn der in einer Psychiathrie als Krankenpfleger arbeitende und in Herne lebende Khmiri soll bei der HSV im defensiven Mittelfeld die Fäden ziehen und den Rhythmus im neu zusammengestellten Team bestimmen. „Faysel ist in der Liga dafür bekannt, dass er Spiele nicht nur mit dem Ball am Fuß gewinnen kann, sondern auch durch seine Präsenz. Denn er geht dahin, wo es weh tut“, freut sich Barjaktarevic auf den Tunesier, der bei RW Ahlen das Team als Kapitän aufs Feld geführt hat.

Eigentlich stand Khmiri schon beim künftigen Regionalligisten SV Rödinghausen im Wort, doch letztlich platzte der Wechsel noch. „Ich wollte nicht für einen Ein-Jahres-Vertrag meinen Job aufgeben, den Wohnort wechseln und mit 27 Jahren alles auf die Karte Fußball setzen. Das wäre recht blauäugig gewesen“, erklärte er, der daher froh war, dass ihm die Hammer SpVg ebenfalls ein interessantes Angebot machte: „Mit RW Ahlen bin ich durch Dick und Dünn gegangen, habe da einige Höhen und Tiefen erlebt. Aber jetzt brauchte ich einfach mal eine neue Herausforderung und frischen Wind.“

Ähnlich glücklich über den Wechsel ist HSV-Coach Barjaktarevic. „Das ist ein Junge, den ich schon längere Zeit beobachtet habe. Er ist absolut erfolgsorientiert. Aber er ist nicht nur ein guter Fußballer, sondern wir verstehen uns auch richtig gut. Die Chemie passt“, erklärt der Hammer Trainer. - –pad–

Den kompletten Bericht lesen Sie am Dienstag im Westfälischen Anzeiger

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare