Faustball-DM findet 2016 in der Westpress-Arena statt

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So war es 2006: Da gewann der TV Westfalia Hamm in der Sachsenhalle die DM.

Hamm - Früher war es fast an der Tagesordnung, dass eine große Faustball-Veranstaltung in Hamm stattfand. Ob Europapokal oder Deutsche Meisterschaften auf dem Feld und in der Halle – fast in jedem Jahr wurde vom TV Westfalia 1891 ein großer Event ausgerichtet.

An diese Tradition will der Hammer SC 08 nun anknüpfen und wird zum 125-jährigen Jubiläum am 12. und 13. März in der Westpress-Arena Gastgeber für die Hallen-DM sein. „Wir wollen da ein super Event organisieren“, sagt Christian Becker vom HSC, der führend für die Veranstaltung verantwortlich ist.

Christian Becker selbst hat mehr als genug gute Erinnerungen an die zahlreichen Meisterschaften, die in Hamm durchgeführt wurden. Er gehörte mit zum damaligen Westfalia-Team und heimste fünf Deutsche Meisterschaften ein. „Ich weiß noch genau, dass die Stimmung immer fantastisch war, weil der Faustballsport eben sehr familiär ist“, erklärt der 29-Jährige. Vor allem in der Sachsenhalle, wo 2004 und 2006 die Titelkämpfe stattfanden, herrschte eine tolle Atmosphäre, auch weil die Halle vom ersten bis letzten Spiel bis auf den letzten Platz besetzt war. „Damals mussten wir morgens über das Radio Durchsagen verbreiten lassen, dass es sich nicht mehr lohnt nach Heessen zu kommen, weil die Halle ausverkauft war“, so Becker.

Ob auch die Westpress-Arena, die über 2000 Zuschauer fasst, aus den Nähten platzen wird, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Die HSC-Verantwortlichen rechnen dennoch mit 1500 Fans, die die Endrunde verfolgen werden. „Wenn man dann noch die Offiziellen, die Spieler der teilnehmenden Teams und Sponsoren dazu zählt, können wir vielleicht an der 2000er Marke kratzen. Denn das ist der Höhepunkt für den deutschen Faustballsport“, sagt Becker, der sich neben den Spielen um die DM auch noch etwas Besonderes ausgedacht hat.

So soll die frühere Westfalia-Meister-Mannschaft mit Niels und Jan Pannewig, Jörg Dreisbusch oder auch Udo Kickstein eine Benefizpartie im Rahmen der Titelkämpfe bestreiten, um ein bisschen Lokalkolorit in diese Endrunde zu bekommen. „Leider haben wir ja keine eigene Mannschaft mehr dabei, die um den Titel mitspielen kann“, erklärt Becker.

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