Neue Aufgabe

Ex-BVB-Spieler wird Co-Trainer in Rhynern

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Salvatore Gambino gehört in der neuen Saison zum Trainerteam der Rhyneraner Oberliga-Mannschaft.

Mit Michael Kaminski hat Westfalia Rhynern bereits die Cheftrainer-Position für die kommende Saison abgedeckt. Nun steht auch der neue Co-Trainer fest.

Hamm – In der Fußball-Oberliga geht es für den SV Westfalia Rhynern um nichts mehr. Nach oben ist der Zug schon lange abgefahren, nach unten ist das Polster seit Wochen groß genug, um nicht noch einmal in Gefahr zu geraten. 

Umso mehr Zeit haben die Verantwortlichen daher, die personellen Planungen für die kommende Spielzeit voranzutreiben. Und nach der Beförderung von Michael Kaminski zum neuen Chefcoach als Nachfolger des im Sommer ausscheidenden Torsten Garbe haben die Macher vom Papenloh jetzt auch einen neuen Co-Trainer gefunden. 

Ex-Profi Salvatore Gambino wird als helfende Hand an der Seite von Kaminski mitwirken, soll seine Erfahrung einbringen, gleichzeitig aber auch noch als Spieler zur Verfügung stehen. „Das ist eine neue Rolle für mich. Aber ich freue mich riesig darauf“, sagt der 35-Jährige einen Tag nach der 0:1-Niederlage gegen die U23 des SC Paderborn 07.

Gambino ist Kaminskis Wunschlösung

„Kami und ich haben schon in der Jugend bei Borussia Dortmund zusammen gespielt, kennen uns sehr lange, verstehen uns sehr gut, werden uns sehr gut und intensiv austauschen.“ 

Auch Kaminski freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem früheren Mitspieler, mit dem er im Seniorenbereich allerdings nie zusammen auf dem Fußballplatz stand. „Das war nicht nur die naheliegendste Lösung, sondern auch meine Wunschlösung“, macht der Garbe-Nachfolger klar.

„Salva kann dadurch in das Trainergeschäft hineinschnuppern und seine ersten Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig kann er sein Wissen und seine Routine einbringen.“ Zudem, so fügt Kaminski an, würde Gambino durch seine Zeit als Spieler in Rhynern das Umfeld sowie die Strukturen der Westfalia bestens kennen und benötige in seinem neuen Job daher keine Eingewöhnungszeit.

Rhynern will von Gambinos Erfahrung profitieren 

„Ich habe volles Vertrauen in Salva. Wir werden eng zusammenarbeiten, den Trainingsplan gemeinsam erarbeiten und auch sonst alles gemeinsam entscheiden. Salva ist mit 100 Prozent dabei“, so Kaminski. 

Andreas Kersting, der Sportliche Leiter der Westfalia, zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem neuen Trainerteam und hofft, dass die Rhyneraner auch in der kommenden Spielzeit wieder im oberen Drittel der Oberliga mitmischen können. „Salva ist in einem Alter, wo er einen großen Erfahrungsschatz hat, von dem unsere jungen Spieler sicherlich sehr profitieren können“, betont Kersting. 

„Gleichzeitig hat er auf dem Platz als Spieler die nötige Ruhe und auch Präsenz. Er soll nicht mehr in allen 34 Spielen auflaufen, aber es wird sicherlich Partien geben, wo er uns als Spieler noch enorm helfen kann, weil er in brenzligen Situationen die Übersicht hat.“ 

Finn Köhler kehrt zurück

Neben der Besetzung des Co-Trainers hat der SV Westfalia aber auch den dritten externen Neuzugang unter Vertrag genommen. Nach Yasin Acar und Jeffrey Malcherek, die beide vom Westfalenligisten Lüner SV an den Papenloh wechseln (der WA berichtete), kehrt mit Finn Köhler ein Ur-Rhyneraner zurück. 

Der mittlerweile 20-Jährige hatte am Papenloh alle Jugendteams durchlaufen, ehe er aus der U19 zum Landesligisten SV Hilbeck wechselte. Nach zwei Jahren im Willi-Hafer-Stadion wird er nun wieder für seinen Stammverein die Fußballschuhe schnüren. 

„Finn muss sich sicherlich noch an das Tempo in der Oberliga gewöhnen. Aber er hat im Offensivbereich viel Potenzial“, freut sich Kersting. „Er hat eine gute Technik, ist variabel einsetzbar und bringt alle Voraussetzungen mit, um sich bei uns in der ersten Mannschaft durchzusetzen.“

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