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Eisbären verlieren bei den Scorpions - Aufholjagd kommt zu spät

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Von: Rainer Gudra

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Igor Furda leitete mit dem Tor zum 1:4 die Aufholjagd der Eisbären ein.
Igor Furda leitete mit dem Tor zum 1:4 die Aufholjagd der Eisbären ein. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Die Hammer Eisbären haben das Punktspiel der Eishockey-Oberliga Nord bei den Hannover Scorpions erwartungsgemäß verloren, mit 3:4 (0:2, 0:1, 3:1) aber knapp.

Hamm - So gehen die Schützlinge von Jeff Job mit einem guten Gefühl in das Heimspiel an diesem Sonntag gegen die Black Dragons Erfurt (18.30 Uhr, Eissportarena Werries). „Lob an die Mannschaft. Sie hat sich auch nach dem klaren Rückstand nicht aufgegeben und sich mit den Toren belohnt. Wir sind nicht so weit weg, aber man sieht: Bei der Qualität der Gegner werden auch die kleinsten Fehler bestraft“, meinte Manager Jan Koch.

Der gastgebende Tabellenzweite setzte das Schlusslicht im ersten Drittel erwartungsgemäß unter Druck und ging nach 12:38 Minuten in Führung. Jan Pietsch traf mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie, nachdem die Hannoveraner die dritte Reihe der Eisbären lange Zeit eingeschnürt und mürbe gespielt hatten. Den zweiten Gegentreffer kassierten die Eisbären nach 17:29 Minuten. Dabei nutzten die Gastgeber einen Hammer Fehler in der neutralen Zone, kamen in eine Drei-gegen-eins-Überzahl und trafen durch Michael Hammond. „Das Ergebnis geht in Ordnung, die individuelle Klasse der Scorpions hat sich durchgesetzt“, meinte Manager Jan Koch.

Die Eisbären kamen gut aus der ersten Pause und besaßen mehrere Top-Chancen. In Überzahl scheiterte zunächst Artjom Alexandrov an Keeper Brett Jaeger, und auch Jesse Roach brachte den Nachschuss nicht im Tor unter. Drei Minuten später kam Christopher Schutz zu einer Doppelchance, doch die Eisbären nutzten auch diese erstklassigen Möglichkeiten nicht. Wie es besser geht, zeigte Julian Airich Mitte des Drittels (29:18), als er den Puck nach einer Einzelleistung links oben im kurzen Eck versenkte.

Im Schlussdrittel waren keine zwei Minuten gespielt, da machte Tyler Gron mit dem 4:0 alles klar (41:54). Aber die Eisbären gaben sich nicht auf: Igor Furda (50:14), Christopher Schutz (59:06) und Jesse Roach (59:24) trafen – allerdings zu spät für eine Wende.

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