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Verstärkung für die Eisbären aus eigenen Reihen

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Von: Peter Schwennecker

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Verteidiger Marcus Gretz hat seine Verletzung auskuriert und wird gegen die Tilburg Trappers sein Saison-Debüt feiern.
Verteidiger Marcus Gretz hat seine Verletzung auskuriert und wird gegen die Tilburg Trappers sein Saison-Debüt feiern. © Robert Szkudlarek

Erstmal in dieser Saison kann Eishockey-Oberligist Hammer Eisbären in Bestbesetzung antreten. Im Heimspiel gegen die Tilburg Trappers am Freitagabend wird der lange verletzte Verteidiger Marcus Gretz sein Comeback feiern

Hamm – In dieser Saison hat er noch kein Spiel Oberliga-Spiel für die Hammer Eisbären bestritten. Eine hartnäckige Fußverletzung hatte Verteidiger Marcus Gretz ausgerechnet in der Vorbereitungsphase weit zurückgeworfen. Nachdem der Deutsch-Amerikaner bereits am vergangenen Dienstag bei der unglücklichen 1:3-Niederlage bei den Saale Bulls Halle zumindest beim Aufwärmen wieder etwas Wettkampfluft schnuppern durfte, wird er am Freitag (20 Uhr) gegen die Tilburg Trappers und am Sonntag in der Auswärtspartie beim Herner EV (18.30 Uhr) wieder direkt auf dem Eis eingreifen. „Ein Einsatz in Halle wäre ohne richtige Übungseinheit zu früh gewesen. Inzwischen hat er wieder mit der Mannschaft trainiert und steht zur Verfügung“, freut sich Trainer Jeff Job über die Verstärkung aus den eigenen Reihen. Gretz selbst fiel das Zuschauen in den vergangenen Wochen sehr schwer, „zumal wir in dieser Saison eine richtig gute Mannschaft haben“.

Auch Esche und Balla dabei

Eine richtig gute Mannschaft wird der Hammer Coach an diesem Wochenende auf das Eis bringen können. „Es hat sich keiner abgemeldet. Auch die zuletzt erkrankten Gianluca Balla und Lennart Esche werden wieder dabei sein“, meldet Job zum ersten Mal in der laufenden Runde Bestbesetzung. Gute Voraussetzungen also, um den Aufwärtstrend der vergangenen Begegnungen gegen die Topteams aus Tilburg und Herne zu bestätigen. „Tilburg war zuletzt sehr stark, hat 14:3 gegen Diez-Limburg und 3:0 in Leipzig gewonnen“, weiß der Eisbären-Trainer, welches Kaliber auf seine Mannschaft zukommen wird. Doch in der Vorbereitung haben die Hammer lediglich 3:4 gegen die Trappers, die identisch mit der niederländischen Nationalmannschaft sind, verloren. „Wenn wir defensiv an die zuletzt gezeigten Leistungen gegen Hamburg und in Halle anknüpfen können, dann haben wir eine Chance“, meint Job. „In diesen Spielen haben wir nur wenig zugelassen.“

Auch am Sonntag in Herne sieht er gute Möglichkeiten, etwas Zählbares mitzunehmen. „Herne ist sehr offensiv orientiert und hat deswegen viele Gegentreffer kassiert. Das müssen wir ausnutzen.“

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