Am Samstag erster Test für Westfalia Rhynern

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Freiluftstart: Westfalia Rhynern spielt am Samstag in Wiedenbrück.

Hamm - Die kurze Hallensaison neigt sich für die Mannschaft des SV Westfalia Rhynern dem Ende zu. Und nachdem der Fußball-Oberligist bereits vor zwei Wochen wieder das Freiluft-Training aufgenommen hat, steht am Samstag auch der erste Test für die Rückrunde an.

Mit dem Regionalliga-Achten SC Wiedenbrück (14.30 Uhr/Kunstrasen Jahnstadion, Wiedenbrück) hat sich Rhynerns Coach Björn Mehnert gleich einen spielstarken Gegner ausgesucht – einen, der seine Mannschaft an die Belastungsgrenze bringen wird.

„Wir wollen nicht herumeiern und gegen einen Kreis- oder Bezirksligisten antreten“, sagt Mehnert. „Denn wir haben ja nicht viele Testspiele während der Vorbereitung. Daher sollen die Jungs gleich wissen, wo es langgeht.“ Zumal der SC Wiedenbrück bereits wesentlich weiter in seiner Vorbereitung ist, da die Mannschaft von Trainer Ali Beckstedde in zwei Wochen ihr erstes Rückrundenspiel in Düsseldorf bestreitet.

Zu tun gibt es für die Westfalia bis zum Wiederbeginn der Oberliga-Rückserie mit der Partie bei den Sportfreunden Siegen am 14. Februar noch viel. Denn der Kader hat sich im Winter doch ein wenig verändert. Mit Torhüter Christoph Hunnewinkel sowie den Feldspielern Mergim Deljiu, Felix Krellmann und Elsamed Ramaj haben vier Spieler die Westfalia verlassen. Neu im Kader sind Cihad Kücükyagci und Lucas Arenz, die beide noch in das taktische System Mehnerts integriert werden müssen. „Lucas ist ja erst später als Cihad zu uns gekommen“, sagt Mehnert. „Bei ihm sieht man, dass es noch gewisser Eingewöhnung bedarf, weil er sich an die Kollegen auf dem Feld und die Vorgaben meinerseits gewöhnen muss. Für Cihad ist das einfacher, weil er von Anfang an in der Vorbereitung dabei war und als zentraler Spieler viele Ballkontakte hat.“ Dennoch tendiert Mehnert dazu, Kücükyagci, der zuletzt in Wiedenbrück unter Vertrag stand, mehr Einsatzzeit zu gönnen, weil er in der Hinserie nicht gespielt hat und Praxis sammeln soll. „Er braucht die Spiele, während Lucas ja zuletzt in Wupertal nicht auf der Bank gesessen hat“, so Mehnert.

Aber auch alle anderen Akteure, die der Coach mit nach Wiedenbrück nehmen wird, sollen zumindest eine Halbzeit spielen, „weil wir zuletzt ein bisschen an den Abläufen der Spieleröffnung verändert haben. Da will ich sehen, woran wir noch arbeiten müssen“, so Mehnert.

Nachdem bisher auch einige Spieler der U 23 zum Kader gehörten, soll die Trainingsgruppe künftig wieder verkleinert werden. „Es ist wichtig, dass die Jungs reinschnuppern konnten. Aber das waren anstrengende und ungewohnte Wochen für sie. Jetzt sollen sie sich an einem freien Wochenende erholen“, sagt der Coach. „Aber bei denen, die bei uns waren, ist eine positive Entwicklung zu erkennen.“

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