Erster Sieg: SVF Herringen gewinnt 5:2 gegen Sassenberg

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Kaum zu stoppen: Herringens Kapitän Thomas Wilczek (rechts) traf dreimal gegen Sassenberg.

HAMM - Am dritten Spieltag der erste Dreier: Angeführt vom dreifachen Torschützen Thomas Wilczek feierte der SVF Herringen gegen Aufsteiger VfL Sassenberg seinen ersten Saisonsieg. „Das war sehr wichtig. Ich hoffe, der Knoten ist bei uns jetzt geplatzt“, sagte der Stürmer nach dem 5:2 (1:1).

„Ich habe ihm in der Pause gesagt, dass er heute drei Tore macht – der Junge hört halt auf seinen Trainer“, sagte ein gut gelaunter Trainer Reiner Fiebig. Auf einen klaren Sieg deutete zu Beginn wenig hin. Thomas Wilczek (4.) und Fabian Düser (11.) verpassten die frühe SVF-Führung. Die gelang den Gästen. Herringen klärte nach einem Eckball zu kurz – Igor Wagner nutzte das zu einem platzierten Schuss ins Tor (14.). Nur zwei Minuten später verhinderte SVF-Keeper Thomas Olbrich reaktionsschnell das 0:2 durch Johannes Vogelsang. Und die Herringer? Hatten Mühe, den Weg durch die gut gestaffelte VfL-Defensive zu finden. Vorn war zu wenig Bewegung; lange Pässe versandeten.

In der 37. Minute verbesserte sich die Lage der Gastgeber schlagartig: Lukas Nienaber trat gegen Coskun Hizarci nach – nicht hart, aber derart offensichtlich, dass Schiedsrichter Cedric Kras nichts anderes übrig blieb, als Rot zu zeigen. Fiebig reagierte, stellte von 4-4-2 auf 3-5-2 um. Noch vor der Pause glich sein Team aus: Thomas Wilczek trat den Ball nach Vorlage von Adrian Wilczek aus spitzem Winkel zum 1:1 unters Tordach. Kurz nach Wiederbeginn legte der Kapitän mit einem wuchtigen Kopfball das 2:1 (47.) nach. Als Fabian Düser nach schlecht abgewehrter Ecke zum 3:1 (64.) traf, war die Partie gegessen. So dachten die meisten.

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Doch die Sassenberger verkürzten durch Mario Kiese auf 3:2 (77.) und bescherten den SVF-Fans unruhige Minuten. Die beendeten David Oles (83.) und Thomas Wilczek (87.) mit Kontertoren. „Heute war mächtig Druck drin: Wenn du verlierst, hängst du unten drin“, sagte Fiebig. „Das Team wächst zusammen. Der Sieg war hochverdient.“ - sst

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