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Erster Härtetest für den ASV Hamm-Westfalen

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Von: Günter Thomas

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Nach zwei Testspielen gegen Drittligisten treffen Fabian Huesmann und der ASV jetzt auf Erstligist BHC.
Nach zwei Testspielen gegen Drittligisten treffen Fabian Huesmann und der ASV jetzt auf Erstligist BHC. © Reiner Mroß

Zwei Testspiele gegen Drittliga-Vertreter hat die Mannschaft des Handball-Bundesligisten ASV Hamm-Westfalen im Rahmen der Vorbereitung bereits bestritten – sowohl gegen den TuS Spenge (37:26) als auch gegen die HSG Krefeld (40:29) fuhr die Mannschaft deutliche Siege ein. Zum Ende der dritten Vorbereitungswoche liegt die Messlatte für den Aufsteiger nun deutlich höher, wenn es am Samstag in Wuppertal gegen den Bergischen HC geht (14 Uhr/Sporthalle Nocken).

Hamm – Das Ergebnis wird den Hammer Coach allerdings auch dieses Mal eher am Rande interessieren, geht es doch weiterhin darum, im Trikot auf der Platte vor allem zu sehen, wie die Mannschaft die Trainingsinhalte umsetzt. „Im Ligabetrieb spielen wir ergebnisorientiert, aber jetzt geht es in den Partien um Erkenntnisgewinnung“, sagt Michael Lerscht. „Die Arbeit während der Woche ist in der Vorbereitung hart und anstrengend. Daher muss man sehen, wie es um die Frische der Jungs bestellt ist. Mir geht es darum, zu sehen, dass sie mehr Sicherheit in den Automatismen gewonnen haben – im Angriff, aber vor allem auch in der Positionsabwehr. Dafür ist ein solcher Test immer ein guter Wochenabschluss.“

Im Fokus der Übungseinheiten stand bisher vor allem die Defensivarbeit – erst im Trainingslager in der kommenden Woche will Lerscht dazu übergehen, sich verstärkt auf die Offensivarbeit zu konzentrieren.

Neu formierter Innenblock

In der Abwehr sieht der Coach sein Team auf einem guten Weg, auch wenn es gerade im komplett neu formierten Innenblock noch Zeit brauche, um sich einzuspielen. „Der Grundplan ist es, da mit Markus Fuchs, Mait Patrail, Benni Meschke und Stefan Bauer in die Runde zu gehen“, sagt Lerscht. „Da müssen wir uns an die unterschiedlichen Konstellationen gewöhnen. Auch Benni und Fuchser haben bisher ja nur teilweise miteinander auf der Platte gestanden.“

Ziel sei es daher gewesen, zunächst ein System zu installieren, in dem nun die Abläufe und Automatismen eingeschleift werden müssen. „Ich glaube, dass wir zu Beginn ein bisschen Zeit brauchten, weil viele verschiedene Absprachen verschiedener Vereine miteinander verbunden werden mussten“, sagt Lerscht. „Da gab es immer wieder andere Themem, die man zueinander bringen musste, um unsere Idee, zu verteidigen in die Köpfe bekommen.“

Dass die Mannschaft im Rahmen des Linden-Cups in Gießen am 19. August (18 Uhr) während der Vorbereitung noch ein zweites Mal auf die Löwen vom BHC treffen wird, ist dem Zufall geschuldet. „Wir haben das Turnier ja erst später eingeschoben“, so Lerscht. „Wahrscheinlich hätten BHC-Trainer Jamal Naji und ich das sonst anders gestaltet.“

Personell hat sich bei den Hammern nach dem Mittwoch-Spiel in Krefeld nichts verändert Fehlen wird nur Mitelmann Björn Zintel, der am Donnerstag erfolgreich an der Schulter operiert worden ist. „Ansonsten zwickt es bei dem einen oder anderen hier und da. Die Jungs sind ein bisschen müde, aber alle dabei“, versichert Lerscht.

Entsprechend wird der Coach auch im Vergleich mit dem Erstliga-Konkurrenten allen Spielern ihre Anteile auf der Platte geben: „Da werden wir auch natürlich ein bisschen Belastungssteuerung betreiben.“

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