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Erste zweistellige Niederlage der Eisbären

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Von: Dirk Dörmann

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Sebastian May musste in Erfurt zehnmal hinter sich greifen, blieb aber von der Kritik des Eisbären-Managers Jan Koch verschont.
Sebastian May musste in Erfurt zehnmal hinter sich greifen, blieb aber von der Kritik des Eisbären-Managers Jan Koch verschont. © Szkudlarek

Eine völlig indiskutable Leistung zeigten die Hammer Eisbären am Sonntag bei der 1:10 (1:5, 0:4, 0:1)-Niederlage in Erfurt. Es war zugleich im 28. Saisonspiel in der Eishockey-Oberliga die erste zweistellige Schlappe für die Mannschaft von Trainer Jeff Job.

Erfurt - Eisbären Manager Jan Koch war nach Ende der Partie entsprechend bedient: „Das war keine Art und Weise wie wir hier aufgetreten sind. Uns fehlte vor allem in der Defensive die Aggressivität und die Körperlichkeit. So können wir nicht in der Oberliga bestehen.“ Auf die Frage nach den Gründen für die Schwächen reagierte Koch zurückhaltend. „Wir werden dieses Spiel – wie im übrigen jedes andere auch – genau analysieren und dann an den Fehlern arbeiten und versuchen, sie abzustellen“, sagte Koch. „Am meisten leid tut mir unser Torhüter Sebastian May, der sich nach dem Aus von Marvin Nickel und der andauernden Verletzung von Daniel Filimonow in den Dienst der Mannschaft gestellt hat und jetzt so von seinen Mitspielern allein gelassen wird“, nahm Koch explizit den Goalie von seiner Kritik aus.

Nur kurzzeitig Hoffnung

Bereits nach dem ersten Drittel stand fest, dass es für den Tabellenletzten bei den Black Dragons nichts zu holen geben würde. Lediglich Artjom Alexandrov sorgte bei den Gästen mit seinem Treffer zum 1:2 (7. Minute) kurzzeitig für Hoffnung, doch drei weitere Tore der Erfurter zerstörten diese noch in den ersten 20 Minuten. Bereits zu diesem Zeitpunkt war für Koch klar, „dass wir so noch nicht einmal mehr ein Drittel, geschweige denn ein Spiel, in der Oberliga gewinnen werden“.

Es besteht Gesprächsbedarf

Im Mitteldrittel kassierten die Eisbären vier weitere Treffer, die bei Koch nur noch Kopfschütteln hervorriefen. „Es steht völlig zu Recht 1:9. Wir ergeben uns hier einfach kampflos“, meinte der Eisbären-Manager völlig frustriert. Ein weiteres Gegentor im Schlussdurchgang besiegelte dann die erste zweistellige Niederlage in dieser Spielzeit, die noch für reichlich Gesprächsbedarf bei den Hammer Eisbären sorgen dürfte.

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