Hammer Slalom-Kanuten zum Weltranglistenrennen

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Stefan Hengst (von links), Jasmin Schornberg, Sebastian und Lukas Stahl starten in Markkleeberg. Schubert

HAMM -   Vor einer echten Standortbestimmung stehen am Samstag und Sonntag die Slalom-Asse des Kanu-Rings Hamm. In Markkleeberg bei Leipzig findet das zweite Weltranglisten-Rennen des Jahres statt.

Beim Auftakt am vergangenen Sonntag im slowenischen Solkan waren nur die Talente Stefan Hengst und Lukas Stahl am Start, wobei Hengst im Rahmenrennen triumphierte.

In Markkleeberg sind neben Hengst und Stahl auch die Hammer Weltklasse-Athleten Jasmin Schornberg und Sebastian Schubert dabei, die sich schon seit Anfang der Woche vor Ort vorbereiten. „Die Veranstaltung in Markkleeberg ist sehr stark besetzt. Deshalb sind dort viele Punkte zu gewinnen“, erklärt Kanu-Ring-Cheftrainer Jürgen Schubert. Das liegt auch daran, dass vor allem die Athleten des Deutschen Kanu-Verbandes die Gelegenheit zur weiteren Vorbereitung auf die anstehende WM-Qualifikation, die mit der ersten Ausscheidung Ende April in Markkleeberg beginnen und Anfang Mai mit dem Finale in Augsburg enden wird, nutzen wollen. „Alle sind heiß darauf, die Strecke noch einmal unter Wettkampfbedingungen zu fahren“, so Jürgen Schubert.

Sein Sohn Sebastian führt bei den Herren derzeit die Weltrangliste vor Hannes Aigner und Fabian Dörfler (beide Augsburg) an. Und wenn die komplette Spitze bei einer Veranstaltung vertreten ist, werden besonders viele Zähler verteilt. „Für Sebastian eine gute Gelegenheit, seinen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu behaupten“, meint Jürgen Schubert, der seine Schützlinge in guter Verfassung sieht. „Alle sind gut aus dem Winter gekommen. Das haben schon die ersten guten Resultate des Jahres gezeigt“, sagt der Coach.

Am Samstag werden bei den Damen und Herren zunächst die Qualifikationsrennen gefahren. Die besten 40 erkämpfen sich einen Startplatz für die Halbfinals am Sonntagvormittag. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren schaffen nur jeweils zehn Boote den Einzug in das Finale am Nachmittag. Das ist sowohl für Schornberg als auch Schubert das einzige Ziel. „Alles andere zählt für beide nicht“, erklärt ihr Heimtrainer.

Für den erst 15-jährigen Lukas Stahl geht es vor allem darum, weiter Erfahrung zu sammeln. Für ihn ist das Weltranglistenrennen auch eine gute Vorbereitung für die anstehende Junioren-Weltmeisterschaft, die ihn drei Wochen in Brasilien ausgetragen wird. - P. Sch.

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