7:4 – Hammer Eisbären ringen Dinslaken  Kobras nieder

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Mit 7:4 gewannen die Hammer Eisbären gegen Dinslaken.

Hamm - Die Hammer Eisbären bleiben in der Endrunde der 1. Eishockey-Liga West in der Erfolgsspur. Gegen die Dinslaken Kobras feierte die Mannschaft von Trainer Daniel Galonska vor 311 Zuschauern in der Eissporthalle am Maximilianpark einen hart erarbeiteten, aber verdienten 7:4 (2:2, 2:1, 3:1)-Erfolg – und würde bei der Revanche am Sonntag (19 Uhr) in der Dinslakener „Schlangengrube“ gerne nachlegen. „Aber dann“, so Galonska, „müssen wir von Anfang an voll da sein.“ 

Denn am Freitagabend hatten die Eisbären sichtlich Anlaufschwierigkeiten und Mühe, ihr Kombinationsspiel aufzuziehen – vor allem, weil die Dinslakener geschickt den Hammer Aufbau störten. So entwickelte sich ein ausgeglichener Anfangsdrittel, in dem die „Kobras“ in Führung gingen: Einen langen Pass von Stefan Bronischewski landete bei Kamil Vavra. Der tschechische Stürmer in Diensten der Dinslakener traf mit einem Schlagschuss halbhoch ins lange Eck zum 0:1 (4.). Es war der Auftakt zu fünf ereignisreichen Minuten. Zunächst gelang den Eisbären der Ausgleich, als nach einer schönen Kombination Oliver Krafts Zuspiel Dustin Demuth erreichte, der den Puck im Netz der Kobras unterbrachte (7.). Doch die bissen umgehend zurück – und nutzten dabei das bewährte Erfolgsrezept: Diesmal kam der lange Pass auf den erneuten Torschützen Vavra von Sebastian Haßelberg (8.). Als kurz darauf eine Strafzeit gegen die Gäste angezeigt war, nutzte Ibrahim Weißleder die kurzzeitige Verwirrung vor dem Dinslakener Gehäuse zum 2:2 (9.). Fast wären die Eisbären, bei denen Christof Ulrich (Erkältung) und Mikael Paunio (Prellung) fehlten, mit einer Führung in die Drittelpause gegangen, doch Robin Loecke traf nur die Latte (20.).

Es dauerte im Mittelabschnitt allerdings nicht lange bis zur ersten Eisbären-Führung: In Überzahl sorgte Kraft aus spitzem Winkel nach Zuspiel von Tim Pietzko für das 3:2 (24.). Und als Demuth – abermals im Powerplay – gar Treffer Nummer vier nachlegte (34.), hatte sich das veränderte Kräfteverhältnis auf dem Eis auch im Ergebnis niedergeschlagen. „Im ersten Drittel war Dinslaken einfach bissiger, aber im zweiten hatten wir eine viel bessere Einstellung“, urteilte Galonska.

Die Gastgeber spielten nun aus einer sicheren Deckung und agierten vorne mit Präzision und mehr Zug zum Tor. Den Dinslakenern fehlten die Räume zum Kontern – zum zu diesem Zeitpunkt glücklichen Anschlusstreffer kamen sie aber dennoch. Hatte Marc Fleischer in der 25. Minute in Unterzahl noch stark gegen Vavra pariert, so konnte der Eisbären-Goalie kurz vor dem Ende des zweiten Durchgangs den dritten Treffer des Tschechen, der im Fallen mit der Rückhand in den Winkel traf, nicht verhindern (38.).

Das Tor brachte die Eisbären aber nicht mehr vom Kurs ab. „Im letzten Drittel waren wir sehr konzentriert“, lobte Galonska sein Team für die Steigerung. Loecke mit einem Schlenzer in den Winkel nach Pass von Igor Furda (50.), Thau nach einem abgewehrten Kraft-Schuss (54.) und Furda nach Zuspiel von Loecke (57.) sorgten letztlich doch noch für klare Verhältnisse. Sven Lindas Abstauber zum zwischenzeitlichen 6:4 hatte nur kurz noch einmal für Hoffnung auf Seiten der Dinslakener gesorgt, denen gegen Ende ein wenig die Puste ausging. „Ein Vorteil war sicherlich auch, dass wir mit drei Reihen durchspielen konnten“, sagte Galonska.

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