Erneute Niederlage für Hammer Eisbären

HAMM ▪ Die Hammer Eisbären bleiben in der Endrunde der Eishockey-Oberliga weiter punkt- und sieglos. Auch gegen den EV Duisburg unterlagen die Schützlinge von Carsten Plate in eigener Halle vor 876 Zuschauern mit 1:4 (0:0, 0:3, 1:1), sorgten aber mit einer guten Leistung dafür, dass ihr Trainer ein Licht am Ende des Tunnels sieht. „Auf dieser Leistung können wir aufbauen“, befand Plate. „Wir sind gut reingekommen, haben dann aber etwas Pech gehabt.“

In den ersten 20 Minuten lieferten die Eisbären den Duisburgern eine überwiegend ausgeglichene Begegnung. Zwar agierten die Gäste ein wenig abgeklärter auf dem Eis, doch das glichen die Hausherren durch eine gute kämpferische Leistung aus – und einmal mehr durch ihren starken Torhüter. Bereits nach zwei Minuten rettete Benjamin Voigt sein Team mit einer Glanzparade. Duisburg wurde zunehmend gefährlicher, doch die nächste Großchance bot sich Matthias Potthoff. Der tauchte plötzlich völlig frei vor EV-Keeper Björn Linda auf (7.), doch der Duisburger parierte glänzend. Eine brenzlige Situation hatten dann wieder die Eisbären zu überstehen, als Christian Gose eine Zeitstrafe wegen Hakelns absaß. Doch wieder hielt Voigt seinen Kasten sauber. Was auf der einen Seite für Freude sorgte, ärgerte die Gastgeber kurz vor der Drittelpause. Dieses Mal waren die Eisbären in Überzahl, doch Jiri Svejda brachte den Puck nicht ins Netz (18.).

Kalt erwischt wurden die Hammer gleich nach Wiederbeginn durch einen Doppelschlag. Zunächst war es Dennis Palka, der nach Vorlage von Norman Hauner den ersten Treffer des Tages erzielte (22.), nur zwei Minuten später zappelte der Puck erneut im Hammer Netz. Dieses Mal hatte Voigt zunächst einen Schuss von Daniel Fischbuch abgewehrt, doch im Nachsetzen reagierte Daniel Huhn am schnellsten, und es hieß 0:2. Ab der 30. Minute gelang es den Gastgebern, sich wieder ein wenig zu befreien und eigene Chancen zu kreieren. So setzte sich Gose sehenswert auf Außen durch, doch seine Hereingabe fand keinen Abnehmer (32.). Als kurz darauf Patrick Flasar aus kurzer Distanz und Svejda im Nachschuss an Linda scheiterten, wäre der Anschluss spätestens verdient gewesen (33.). Doch das Spielgerät wollte den Weg ebenso wenig an starken EV-Keeper vorbei finden wie in der 39. Minute, als Pierre Klein frei auf ihn zulief. Postwendend fiel der dritte Duisburger Treffer durch Hauner. „Dieses zweite Drittel war kurios“, ärgerte sich Plate. „Wir waren die bessere Mannschaft, aber der Gegner macht die Tore.“

Im Schlussdurchgang waren die Hammer sogar feldüberlegen, ohne jedoch zwingende Aktionen herauszuspielen – bis zur 49. Minute, als Patrick Flasar auf Vorarbeit von Matthias Potthoff aus kurzer Distanz zum 1:3 traf. Als die Hammer in der Schlussphase alles riskierten und Goalie Voigt aus dem Tor nahmen, setzte Daniel Huhn mit einem Schuss ins leere Tor den Schlusspunkt (59.) zum 1:4. „Es gab ein Bulli im Duisburger Drittel, daher habe ich noch einmal die Chance gesehen, zum Anschluss zu kommen. Das hat leider nicht geklappt. ▪ mby

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