Fußball-Kreisliga A

Erleichterung in Pelkum nach dem ersten Dreier

Sven Ludyga (rechts) erzielte zwei Treffer beim 5:2-Erfolg des 1. FC Pelkum gegen den TuS Lohauserholz II.
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Sven Ludyga (rechts) erzielte zwei Treffer beim 5:2-Erfolg des 1. FC Pelkum gegen den TuS Lohauserholz II.

Es war für den 1. FC Pelkum ein alles andere als gelungener Start in die neue Saison der Fußball-Kreisliga A.

Hamm - Gleich vier Niederlagen hatte das Team aus dem Selbachpark in den ersten vier Partien kassiert, ehe am Sonntag mit dem 5:2 über die Reserve des TuS Germania Lohauserholz das lang ersehnte Erfolgserlebnis gelandet wurde.

„Das tat uns allen sehr natürlich sehr gut. Man hat den Jungs angemerkt, wie befreit sie danach waren“, sagte Pelkums Trainer Adrian Wilczek.

Es waren viele Gespräche, die der Coach zuletzt mit seinen Schützlingen geführt hatte. Dabei hatte er ihnen den Rücken gestärkt, ihnen klar gemacht, dass er weiter an sie glaubt. „Straftraining oder so was gab es nicht. Wir haben nur positiv geredet“, erklärte Wilczek – wobei dies nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen den VfL Kamen (0:7) und den VfL Mark (0:10) nicht unbedingt leicht war.

„Doofe Gegentore kassiert“

In den ersten beiden Partien waren die Resultate noch knapper gewesen, da hatte der 1. FC zum Auftakt gegen den TSC mit 2:3 und danach beim BV 09 Hamm mit 1:3 verloren. „Da waren wir meiner Meinung nach nicht schlechter, aber die Gegner waren in den entscheidenden Momenten cleverer als wir. Wir haben es vorne nicht konsequent genug zu Ende gespielt und haben hinten doofe Gegentore kassiert. Wir hätten da jeweils auch einen Punkt mitnehmen können“, meint Wilczek.

Gegen die beiden Spitzenteams aus Kamen und der Mark gab es nichts zu holen, wobei die Höhe der Niederlagen in der Außendarstellung nicht gut für die Pelkumer aussah. „Gerade gegen Mark kann man da nichts schön reden. Da ging bei uns gar nichts. Ich habe da sogar elf Gegentore gezählt“, betont der Coach, der daher umso erleichterter war, dass sich sein Team gegen die Reserve aus Lohauserholz wieder stark verbessert zeigte: „Wir haben hinten gut gestanden, wollten unbedingt die Null halten. Und nach vorne geht bei uns immer was.“ Lediglich in der Anfangsphase war den Pelkumern noch eine gewisse Unsicherheit anzumerken, doch spätestens nach dem 1:0 durch Sven Ludyga in der 16. Minute übernahmen die Platzherren das Kommando auf dem Platz, bestimmten das Spielgeschehen und setzten sich am Ende klar durch.

In Uentrop will Pelkum nachlegen

Diesen Aufwärtstrend wollen Wilczek und seine Mannschaft nun mit in das nächste Wochenende nehmen, wenn es zur Reserve des TuS Uentrop geht. „Da wollen wir natürlich nachlegen und was mitnehmen“, sagt der FC-Trainer. „Allerdings haben wir uns da auf dem Acker immer schwer getan. Daher werden wir wieder erst einmal darauf bedacht sein, dass wir in der Defensive kompakt stehen.“

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