Eishockey

Erleichterung bei den Eisbären nach dem ersten Saisonsieg

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Igor Furda am Puck

Große Erleichterung bei den Hammer Eisbären.

Hamm - Nach drei Niederlagen zum Auftakt gewann das Team von Trainer Ralf Hoja das Heimspiel der Eishockey-Regionalliga vor 481 Zuschauern mit 7:2 (1:1, 1:0, 5:1) gegen die Ratinger Ice Aliens und fuhr den ersten Sieg der neuen Spielzeit ein. „Das war der erste Schritt in die richtige Richtung“, sagte Eisbären-Geschäftsführer Jan Koch. „Der Sieg war hart erkämpft. Aber am Ende platzte der Knoten. Wir müssen allerdings hart weiterarbeiten.“

 Es war ein zerfahrenes erstes Drittel, das die Zuschauer im Hammer Osten zu sehen bekamen. „Man hat da die Unsicherheit nach den ersten drei Niederlagen gemerkt“, meinte Koch, Lediglich Kevin Thau tanke sich einmal durch, scheiterte aber nach seinem Alleingang (3.). Umso bitterer, dass die Eisbären in Überzahl in der 17. Minute in Rückstand gerieten. Der Ratinger Lorenzo Maas saß wegen Beinstellens auf der Strafbank, dennoch brachte Dominik Scharfenfort seine Farben nach einem Konter mit 1:0 in Front. Doch die Gastgeber hatten nur 20 Sekunden später die passende Antwort parat. Nach einem Zuspiel von Thomas Ehlert erzielte Kevin Trapp den 1:1-Ausgleich (17.). „Das war dann auch leistungsgerecht“, meinte Koch. 

Im weiten Abschnitt nahm die Partie deutlich an Härte zu. So kassierten Marc Polter auf Hammer und Ben Busch auf Ratinger Seite jeweils eine Zwei-plus-Zwei-plus-Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe wegen unnötiger Härte (28.). Als wenig später gleich zwei Gästeakteure und der Hammer Milan Svarc auf der Strafbank saßen, nutzte Michal Spacek den Platz auf dem Eis und traf mit einem satten Schlagschuss in den Winkel zum verdienten 2:1 für die Gastgeber (32.). Denn die Eisbären hatten vor allem in den letzten zehn Minuten des zweiten Drittels viel Druck entwickelt und sich daher den Führungstreffer redlich verdient. 

Spannend wurde es dann im letzten Durchgang – allerdings nur kuzzeitig. Als Tim Brazda einen Kessinger-Schuss unhaltbar für Sebastian May abfälschte (49.), trafen die Ice Aliens zum 2:2. Doch erneut kamen die Eisbären nach einem Gegentor schnell zurück. Nur 45 Sekunden nach dem Ausgleich brachte Trapp die Hammer wiederum in Front, als er nach einem Assist von Polter das 3:2 markierte (50.). Damit war der Bann gebrochen. Kevin Thau (52.) und 19 Sekunden später Thomas Lichnovsky stellten mit einem Doppelschlag zum 5:2 die Weichen auf Sieg. Unschön, dass Ibrahim Weißleder (10 Minuten Disziplinarstrafe) und Thomas Dreischer (Spieldauer-Disziplinarstrafe) aneinandergerieten und vorzeitig vom Eis mussten. Spacek (54.) und Aaron Reckers (56.) sorgten für den 7:2-Endstand.

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