5:0-Erfolg für die Westfalia beim Landesligisten

Rhynern zeigt große Spielfreude in Hilbeck

Gewann mit Rhynern in Hilbeck: Lennard Kleine.
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Lennard Kleine (links) , Westfalia Rhynern.

„Das war ein rundum gelungener Abend“, befand Michael Kaminski auf der Rückfahrt von Hilbeck nach Hause. Der Trainer des Oberligisten SV Westfalia Rhynern hatte beim zwei Klassen tiefer spielenden SV Hilbeck Tore erzielt, keines kassiert – und auch dem Rasen im Willi-Hafer-Stadion sprach der Coach nach dem 5:0 (2:0)-Erfolg im Testspiel ein Lob aus.

Hilbeck – „Die Platzverhältnisse waren super. Die haben sich hier viel Mühe gegeben“, sagte er, nachdem die Partie wegen der vielen Regenfälle lange auf der Kippe gestanden hatte.

Rhynern brauchte eine Viertelstunde, um reinzukommen, danach spielte der Oberligist aber munter nach vorne und erarbeitete sich immer wieder Chancen. Nach einer Flanke von Gianluca di Vinti markierte Hakan Sezer gegen seinen ehemaligen Trainer Heiko Hofmann, der ihn beim SV Lippstadt betreut hatte, das 1:0 (32.). Tim Lorenz nahm kurz vor der Pause Maß und schoss den Ball aus rund 30 Metern in den Winkel. „Marke Tor des Monats“, so Kaminski. Weitere Gelegenheiten ließ die Westfalia ungenutzt.

Acht Wechsel zur Pause

Kaminski wechselte bis auf Torwart Maximilian Eul, Neuzugang Brian Wolff und Sezer in der Halbzeit komplett durch. Einen Bruch im Spiel gab es nicht. Rhynern drückte weiter, doch auch die Hilbecker wussten mit ihrer defensiven Struktur durchaus zu gefallen. „Wir haben gut gearbeitet. Das war besser als im letzten Spiel“, meinte Hofmann. Seine Mannschaft setzte sich einige Male über Außen durch, fand dann aber nicht den Weg zum Tor. Als Wolff nach „toller Vorarbeit“ von Eduard Probst (Kaminski) zum 3:0 getroffen hatte, wurde ein Versuch von Nico Danne im Strafraum geblockt.

In der Schlussphase erhöhten Probst (81.) und Sezer auf 5:0 (86.). „Wir haben uns gegen einen gut organisierten Landesligisten viele Chancen rausgespielt und kaum etwas zugelassen. Wichtig war die Spielfreude, die wir gezeigt haben“, bilanzierte Kaminski nach dem Abpfiff.

SV Hilbeck: Remmert – Rosenkranz, Baetzel, Idczak, Danne – Y. Toy, Hünnies – Al Hasan, Schnettker, Beste – Tas; eingewechselt: Amoev, Peppersack, Hartmann, Karaca, Bösl Kovac, Hartmann Karaca
Westfalia Rhynern (1. Halbzeit): Eul – Wiese, Schubert, Lorenz, Seber – Stöhr, Bulut – di Vinti, Wolff, Sezer – L. Kleine
Westfalia Rhynern (2. Halbzeit): Eul – Gutsche, Hellmich, Joswig, Franke – Michler, Wolff – Zweimann, Sezer, Daoudi – Probst

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