Enttäuschender Auftritt: Rhynern II nur Remis gegen Hörste-Garfeln

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Nur einen Punkt holte Rhynern II gegen Hörste-Garfeln. Die Gastgeber zeigten eine schwache Leistung.

Hamm - Trotz des frühen Führungstreffers von Andrei Lorengel schaffte es Westfalia Rhynern II nicht, in der Fußball-Bezirksliga den zweiten Sieg in Folge einzufahren. Aufgrund der Ideenlosigkeit und schwerwiegender Fehler im Spielaufbau in der zweiten Halbzeit reichte es nur zu einem 1:1 (1:0) gegen den VfL Hörste-Garfeln.

Die Westfalia wollte an die starke Vorstellung in Freckenhorst anknüpfen – und zu Beginn gelang das auch. Durch frühes Attackieren des tief stehenden Gegners sorgten die Platzherren über die Außenbahnen immer wieder für Gefahr. So brachte die erste Torchance auch prompt das 1:0: Nach einer Flanke von Jakob traf Lorengel mit einem platzierten Kopfball (11.). Doch wer glaubte, dass Rhynern nun weiter das Geschehen kontrollieren würde, sah sich getäuscht: Durch zahlreiche Ungenauigkeiten lud die Westfalia die Gäste immer wieder zu Kontern ein. Allerdings fehlte Hörste-Garfeln in Rhyneraner Tornähe die letzte Entschlossenheit, sodass Westfalia-Schlussmann Max Eul nur selten eingreifen musste. Doch der Westfalia gelang es auf der Gegenseite auch nicht, sich in den VfL-Strafraum vorzuarbeiten. Scholtysiks Schussversuch aus über 20 Metern, der nur knapp am Torpfosten vorbeiging, war die letzte Chance in der ersten Halbzeit.

Die Kabinenansprache bei den Rhyneranern schien nicht zu wirken: Der Tabellenvorletzte kam durch Abspielfehler der Westfalia seiner ersten klaren Torchance immer näher. Und nach einem fatalen Fehlpass der Gastgeber im Zentrum sorgte Wittmers tatsächlich für das 1:1 (55.). Nach dem Gegentreffer wirkten die Hammer trotz einer weiteren hohen Fehlerquote wieder entschlossener. So hatte Marius Michler nach Flanke von Jan Kleine durch einen strammen Schuss am Tor vorbei die größte Möglihkeit zum erneuten Führungstreffer (67.). Auch Knörnschild (73.), Kleine (83.) Mantei (86.), dessen Kopfball knapp das Ziel verfehlte, sorgten nicht mehr für den Heimsieg, sodass am Ende ein ernüchterndes Unentschieden stand.

Trainer Thomas Schneider war entsprechend sauer. „Ich bin sprachlos und mehr als enttäuscht über die Vorstellung meiner Mannschaft, bei der wir den Gegner immer wieder durch eigene Fehler ins Spielgeschehen gebracht haben. Das war eine komplett andere Mannschaft als beim Auswärtssieg in Freckenhorst.“ - sej

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