Handball

ASV kehrt mit Sieg über Eisenach in die Erfolgsspur zurück

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Lagebesprechung beim ASV:

Der ASV Hamm-Westfalen ist in der 2. Handball-Bundesliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit 32:27 (14:13) setzte sich das Team von Trainer Kay Rothenpieler vor 2102 Zuschauern dank einer Steigerung nach der Pause sicher gegen den ThSV Eisenach durch.

Hamm - Nach der Niederlage im Westfalen-Derby hatte es ASV-Geschäftsführer Franz Dressel noch vorgezogen, den direkten Weg nach Hause durch den Hinterausgang zu wählen, um kein falsches Wort zu verlieren. Vor dem Heimspiel gegen den ThSV Eisenach war er sich dagegen relativ sicher, dass er nach dem Spiel zwei Punkte mit dem Team würde feiern können.

Die Spieler hatten es auf der Platte allerdings nicht gerade einfach. 3:5 Punkte aus den ersten vier Begegnungen des Jahres hatten ihre Spuren hinterlassen. Und so hatte das ASV-Team gegen die Thüringer in den ersten 30 Minuten einen zähen Kampf zu bestreiten. 

Dabei hatte der Tabellenfünfte gut begonnen und schnell eine 3:0-Führung vorgelegt. Doch im Anschluss verfing sich das Team immer öfter in der Eisenacher 5:1-Deckung um den robusten Innenblock mit Duje Miljak und Marco Racic, ließ die Gäste ins Spiel kommen. Und selbst, als Miljak schon früh nach einer Aktion gegen Michael Oehler die Rote Karte gesehen hatte (15.), brachte das den Hammern nicht die erhoffte Dominanz. 

Die Führung wechselte im Verlauf des ersten Durchgangs mehrmals - dann gelang Jan von Boenigk kurz vor der Halbzeitsirene zumindest die 14:13-Pausenführung. 

Zwei schnelle Treffer nach dem Wechsel sorgten dafür, dass die Hammer sich die gleiche Ausgangsposition erarbeiteten wie zu Beginn der Partie (16:13/32.). Und dieses Mal gaben sie diesen Vorsprung nicht mehr her. Weil sie es schafften, die Gäste mit der dieses Mal gut stehenden Defensive müde zu spielen. Immer häufiger liefen die ThSV-Angriffe ins Leere. Und auf der anderen Seite gelang es nun, die Abwehr auseinander zu ziehen. Die Folge: Nach 44 Minuten führte der ASV sicher mit 25:19. 

Noch einmal versuchten sich die Gäste, aufzubäumen, verkürzten auf 26:22 (47.). Doch spätestens, als Marten Franke bei doppelter Unterzahl den Ball im Zeitspiel mit dem letzten Pass per Einwurf in den Winkel hämmerte, war die Partie entschieden.

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